25.10.2007 - Soziales & Gesundheit
Neuer Beratungsführer

Wer kennt sich mit Legasthenie oder motorischen Erkrankungen aus? Wer hat sich auf Scheidungsberatung, Drogentherapie oder psychische Probleme spezialisiert? Wenn man Ansprechpartner im Bereich Erziehung, Beratung, Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen sucht, greift man am besten zum Beratungsführer. Er ist jetzt völlig überarbeitet und erweitert in vierter Auflage erschienen.

Schulpsychologin Helen Belmore, Sozialpädagogin Anne Münch, Bürgermeister Hartmut Träger und Monika Horn, die als Schulpsychologin die Beratungskooperation leitet (v. li.)

Foto: Mittelsdorf

Erstellt hat ihn die Arbeitsgemeinschaft „Kooperation in der Beratung“, in der verschiedene Institutionen wie Schulen, Ämter, Beratungsstellen oder Heime seit 1989 zusammen wirken. Beratungsrektorin Monika Horn, die die Arbeitsgemeinschaft leitet und zusammen mit Schulpsychologin Helen Belmore und Sozialpädagogin Anne Münch das vergangene Schuljahr lang als Redaktionsteam an der Broschüre in einer Auflage von 840 Stück gearbeitet hat, resümiert: „Die Zusammenstellung belegt auch, wie eng hier die Vernetzung der Hilfsangebote ist. Das klappt in Fürth mit seinen kurzen Wegen und übersichtlichen Strukturen traditionell sehr gut – zum Wohl der Kinder“.

Weil ständig neue Projekte entstehen und die Fürther Beratungslandschaft sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt hat, war eine Neuauflage nötig, um die Angebote durchschaubar zu machen. So sollen Kontakte zwischen den Akteuren erleichtert und lange Umwege vermieden werden. Ratsuchende haben eine wertvolle Orientierungshilfe an der Hand.

Die vierte Version der gut gegliederten Broschüre ist umfangreicher geworden, weil etliche Institutionen wie der Kinderschutzbund neu aufgenommen wurden und das Redaktionsteam auch viele neue Ansprechpartner inklusive E-Mail-Adressen aufgeführt hat. Jede Seite stellt in übersichtlicher Kastenform eine Institution mit Kontaktdaten, angesprochenem Personenkreis, der von der Hilfe profitieren könnte, und den jeweiligen besonderen Qualifikationen vor. Das 80 Seiten starken Heft, das man im Jugendamt und in den vertretenen Stellen einsehen kann, richtet sich weniger an die breite Öffentlichkeit, sondern eher an Fachleute. Interessierte Eltern werden allerdings darin ebenso fündig wie Lehrkräfte, Sozialpädagogen und Erzieher.

 

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