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Ein Fest für die Literatur

Bereits in der sechsten Auflage heißt es von Freitag, 23. Juni, bis Sonntag, 2. Juli, in Fürth wieder LESEN!. Mit einem vielfältigen und hochkarätigen Programm wird weiter das literarische Profil der Kleeblattstadt geformt und ein niederschwelliger Zugang zu Literatur und Lesen ermöglicht.

Herzstück sind jedoch die Autorenlesungen, bei denen die druckfrischen Bücher vorgestellt und im Gespräch der eine oder andere Hintergrund beleuchtet wird. Den Anfang macht Heinrich-Böll-Preisträgerin Eva Menasse, die mit ihrem Erzählband „Tiere für Fortgeschrittene“ kuriose Meldungen aus der Tierwelt als Vorlage für Menschliches, allzu Menschliches, nutzt (24. Juni). Es sind immer wieder die großen Themen der Zivilisation, die die Autoren umtreiben: die Einsamkeit im Zusammensein, Flucht und Vertreibung, Verlorenheit und Heimatlosigkeit in einer digitalisierten Welt.

Der vielfach ausgezeichnete Adolf Muschg schlägt dabei eine Brücke zwischen den Untiefen der Moderne und der deutschen Dichterfigur schlechthin, Goethe, zwischen dessen zweiter Schweizer Reise und Muschgs eigenem Fall als gealtertem Mann. In seinem bislang persönlichsten Buch „Der weiße Freitag“ (25. Juni) spürt er dem Risiko des menschlichen Daseins und dessen Endlichkeit nach. Jonas Lüscher greift dagegen ein so kontroverses wie zeitgenössisches Thema auf: Sein vielbeachteter Roman „Kraft“ handelt von herrschenden Machteliten, der digitalen Überforderung und vom Auf-der-Strecke-Bleiben des Einzelnen (27. Juni).

In einer Mischung aus biografischen und zeitgeschichtlichen Tatsachen und fiktionalen Episoden stellt Markus Orths am 28. Juni „Max“ vor. Gemeint ist der Künstler Max Ernst, der in den Wirren des frühen 20. Jahrhunderts die eine Liebe sucht. Persönlich erlebte Flucht wiederum prägt Ilija Trojanows neues Buch „Nach der Flucht“ (29. Juni). Gibt es Antworten auf die Frage, wo sich der Mensch verortet, wenn er kein Flüchtling mehr ist? Wenn die mediale Aufmerksamkeit nachgelassen hat? Die Momente, in denen sich das Leben krisenhaft zuspitzt sind auch Thema in Alissa Walsers „Eindeutiger Versuch einer Verführung“ (30. Juni).

Lesen Ilija Trojanows


Ilija Trojanows präsentiert am Donnerstag, 29. Juni, sein neues Buch „Nach der Flucht“. Foto: Thomas Dorn

Keinen leichten Stand im etablierten Literaturbetrieb haben oft die Lyrik und schon gar nicht der sogenannte Heftroman. Nicht so bei LESEN!. Im Spannungsfeld zwischen Musik und Sprache arrangiert das Wortart Ensemble aus Leipzig Gedichte namhafter und weniger bekannter Autoren in feinsinnigen Kompositionen (23. Juni), wogegen es durchaus kernig werden kann, wenn Schauspieler Markus Hering und Meisterjodlerin und Performerin Erika Stucky der kultig-trashigen Figur des Bergdoktors aus den gleichnamigen Heftromanen in der LESEN! Kultnacht nachsteigt (1. Juli).

LESEN! will die vielfältigen literarischen Aktivitäten in Fürth bündeln und zeigen, wie unkompliziert man sich Literatur nähern kann. Mit da-bei ist wieder das, durch ganz Deutschland tourende, open-air-Lesewohnzimmer StadtLESEN! in der Dr.-Konrad-Adenauer-Anlage (29. Juni bis 2. Juli), samt 3000 Büchern, Lesebühne und Buchmarkt-Schau, bei der sich am 1. Juli regionale Verlage und Akteure rund um´s Buch präsentieren.

Zum Geheimtipp sind längst die kleinen, intimen Lesungen in privaten Räumen – Küchen, Wohnzimmer, zuletzt Balkone – geworden. Diesmal führen die literarischen Spuren Fürths in beschauliche Innen- und Hinterhöfe.

Und weil gerade Kinder trotz Smartphone und Fernseher immer noch gerne lesen und sich vorlesen lassen, gibt es ein umfangreiches Kinderprogramm – sogar einen eigenen Kinder- und Familientag bei StadtLESEN! am 2. Juli.


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