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22.3.2012 - Sport und Freizeit

SpVgg baut neues Stadion

Auch wenn der Traum vom Einzug ins DFB-Pokal-Finale in der buchstäblich letzten Sekunde geplatzt ist, schreibt die Spielvereinigung Greuther Fürth weiterhin positive Schlagzeilen. Nicht nur, weil das Kleeblatt über fast 120 Minuten im Pokalfight gegen den amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund ein ebenbürtiger Gegner war und ein begeisterndes Spiel abgeliefert hat. Sondern auch, weil vieles dafür spricht, dass der Verein zwei seiner Hauptziele in absehbarer Zeit erreichen wird: den Aufstieg in die erste Bundesliga und – genauso wichtig für die Zukunft – den Bau einer modernen Fußballarena.



Stadionneubau im Gewerbepark Süd

Unterstützt von Oberbürgermeister Thomas Jung (3. v. re.) informierte heute Spielvereinigungs-Präsident Helmut Hack (3. v. li.) über den geplanten Stadionneubau im Gewerbepark Süd und stellte Investor Thomas Sommer (2. v. li.) vor. Mit im Bild Herbert Mederer (li), der das notwendige Grundstück verkauft, Peter M. Endres (2. v. re), Vorstandvorsitzender des Kleeblatt-Hauptsponsors ERGO Direkt Versicherungen, und Vizepräsident Holger Schwiewagner (re.). Foto: Mittelsdorf

Zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Jung informierte Präsident Helmut Hack zwei Tage nach dem Pokalspiel über die Pläne eines Stadionneubaus im Gewerbepark Süd. Gleichzeitig stellten sie nach tagelangem Rätselraten den Investor vor, der diese Entwicklung erst möglich macht. Thomas Sommer, Fürther Immobilienmakler und glühender Fan der Ronhof-Kicker investiert rund 35 Millionen Euro. Die neue, nach ersten Planungen etwa 20 000 Zuschauer fassende moderne Arena, die sich an englischen Fußballstadien orientieren soll, will die Spielvereinigung dann nach ihrer Fertigstellung langfristig pachten. "Die Kosten dafür wären nur in einem geringen Maß höher als die Aufwendungen für den aktuellen Standort", so Hack.

Nach Ablauf des Pachtvertrags, der laut Sommer auch zur Finanzierung dient, soll das Stadion – so ist die Absicht – in den Besitz des Vereins übergehen: "Ich will an diesem Projekt nichts verdienen", stellte Sommer klar. Ihm gehe es um die Verbundenheit zu seiner Heimatstadt und zur Spielvereinigung.

In trockenen Tüchern ist auch der Kauf der notwendigen Fläche im Gewerbepark Süd. Herbert Mederer, Inhaber der Firma Trolli und Sponsor der Spielvereinigung, verkauft einen 63 000 Quadratmeter großen Teil seines Grundstücks, auf das er eigentlich eine neue Produktionsstätte errichten hatte wollen, zu fairen Konditionen. Auf dem Rest der Fläche will Mederer ein neues Verwaltungsgebäude für sein Unternehmen errichten.

Für Jung sind das Nachrichten, die besser nicht sein könnten: "Damit ist der Grundstein gelegt, dass wir in Zukunft beste Rahmenbedingungen für Profi-Fußball in unserer Stadt vorfinden." Das neue Stadion und der Aufstieg, so der Rathauschef weiter, würden Fürth einen entscheidenden, positiven Schub geben und einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass hier schon lange erstklassig gearbeitet wird.

Sein Dank gelte den Kleeblattkickern, die eine herausragende Saison ablieferten und dafür sorgten, dass Fürth in Deutschland in aller Munde sei: "In unserer Stadt gibt es – was die Ausstrahlungskraft, aber auch die emotionale Bindung betrifft – nichts, was auch nur annähernd vergleichbar wäre." Es sei der Verdienst von Helmut Hack und seinen Mitarbeitern, dass die Spielvereinigung heute wieder das Aushängeschild und der Integrationsfaktor Nummer Eins der Kleeblattstadt sei.

Thomas Sommer bezeichnete der Rathauschef als einen der größten Wohltäter in Fürth. Er setzte sich schon seit langem in vielen Bereichen für die Stadt ein, ohne dabei viel Aufsehen erregen zu wollen. Dass nun mit seiner Unterstützung das Projekt Stadionneubau auf den Weg gebracht wird – ein Projekt, das schon seit dem erstmaligen Einzug Jungs in den Fürther Stadtrat im Jahr 1984 immer wieder diskutiert, aber nie gelöst werden konnte – beweise eines deutlich: "Mit diesem Engagement knüpft Thomas Sommer an das großartige Mäzenatentum an, das hier schon immer beispielhaft gelebt wurde, das viel Gutes bewirkte und den Charakter dieser Stadt maßgeblich mitprägte."



Der Schock über die Niederlage in letzter Sekunde hat sich gelegt und es überwiegen die Anerkennung und der Stolz über die Leistung der Kleeblattkicker im wichtigsten Spiel in der Nachkriegsgeschichte des Vereins vom Laubenweg. Die Stimmung im Stadion war großartig und zu jedem Zeitpunkt erstligatauglich. Zum Beginn des DFB-Polkal-Halbfinales bereiteten die Fans der Spielvereinigung den Spielern einen großartigen Empfang und erinnerten mit ihrer Choreographie an die alten Zeiten. Foto: Mittelsdorf

Der Schock über die Niederlage in letzter Sekunde hat sich gelegt und es überwiegen die Anerkennung und der Stolz über die Leistung der Kleeblattkicker im wichtigsten Spiel in der Nachkriegsgeschichte des Vereins vom Laubenweg. Die Stimmung im Stadion war großartig und zu jedem Zeitpunkt erstligatauglich. Zum Beginn des DFB-Polkal-Halbfinales bereiteten die Fans der Spielvereinigung den Spielern einen großartigen Empfang und erinnerten mit ihrer Choreographie an die alten Zeiten. Foto: Mittelsdorf



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