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20.1.2009 - Solarstadt

Sonnige Aussichten

Fürth punktet auch weiterhin in der Solarbundesliga – aktueller Tabellenstand Platz vier – und stärkt somit sein Profil als Solarstadt. Beachtet man alleine die Leistung der Photovoltaikanlagen, ist hier die Kleeblattstadt bundesweit sogar Tabellenführer. Mit 35 neu installierten und insgesamt 365 Photovoltaikanlagen produzierte die Stadt 2008 knapp 6,6 Millionen Kilowattstunden (kW/h) Solarstrom. Ausreichend, um über 1500 Vier-Personen-Haushalte mit klimafreundlichem Strom zu versorgen.

Die 169 Solarmodule, die auf dem Dach des Gewerbehofes Complex installiert wurden, produzieren jährlich 26 000 Kilowattstunden klimafreund- lichen Strom.

Foto: Kramer

Mit 2900 Kilowatt (kW) und 39 Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) führt Unterfarrnbach als Hauptproduzent die Stadtteilliga an. Selbst ohne die 2000 kW Leistung, die aus den beiden Großanlagen am Solarberg und dem Solarwall am Golfplatz Atzenhof erwirtschaftet werden, bleibt Unterfarrnbach mit 900 kW an der Spitze. Auf den Plätzen zwei bis fünf positionieren sich die Innenstadt mit 521, die Hardhöhe mit 505, die Südstadt mit 504 vor Stadeln mit 341 kW. In allen vier Stadtteilen sind bereits zwischen 20 und 30 PV-Anlagen installiert.

Schwerpunkte der weiteren solaren Aktivitäten in diesem Jahr bilden die Montage von Kollektoren auf den Neubauten der Maischule und der Schule Hummelstraße in Burgfarrnbach. Auch das Dach des Sozialrathauses soll genutzt werden, um klimafreundlichen Strom zu produzieren.

Da die Möglichkeiten, auf kommunalen Gebäuden weitere Anlagen zu installieren laut Oberbürgermeister Thomas Jung bald ausgeschöpft sind, liegt nun das Hauptaugenmerk auf der Akquise von privaten Grundstücks- und Gebäudeeigentümern. Hier gilt das Interesse vor allem den Dächern von Gewerbe- und Industriebetrieben, landwirtschaftlichen Gebäuden sowie Ein- und Mehrfamilienhäusern. Weiter ausgebaut werden soll auch der Bereich Solarthermie, denn hier gibt es noch Nachholbedarf. Zwar besteht zurzeit eine Gesamtfläche von knapp 6000 Quadratmetern solarthermischer Anlagen, vorwiegend im Einfamilienhausbereich, aber die Kollektorenfläche steigt nur auf relativ niedrigem Niveau. Ziel der Stadt ist es, künftig verstärkt Solarwärmeanlagen im eigenen Gebäudebestand einzusetzen, aber auch bei Hotels, Altenheimen und im privaten Bereich die Nutzung von Solarthermie zu fokussieren.

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