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12.8.2005 - Verkehr

Radfahrer haben weiterhin Grund zur Freude

Trotz angespannter Haushaltslage und dem Zwang zur Sparsamkeit findet die Kleeblattstadt Lösungen, um als Fahrradstadt weitere Fortschritte zu erzielen. Auch wenn es sich - wie der Zentralrad-Mitinhaber Thomas Schwerdtner formulierte – bei der Installation von Ampelgriffen um eine eher kosmetische Maßnahme handelt, der "Wohlfühlfaktor" ist nicht von der Hand zu weisen.

Neue Ampelgriffe

Findet die Ampelgriffe "sehr praktisch": Der 83-jährige Friedrich Will, der sich im Gespräch mit OB Dr. Thomas Jung als passionierter Radfahrer bezeichnete.

Foto: Mittelsdorf



Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Verbundes Selbstverwalteter Fahrradbetriebe e.V. VSF hat das Geschäft in der Moststraße der Stadt sechs so genannte Ampelgriffe überlassen. Diese Hilfsmittel erleichtern den Radfahrern das Halten bei Rot, da sie sich an Kreuzungen mit Lichtzeichen sicher und bequem festhalten können und nicht vom Rad steigen müssen.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung dankte Schwerdtner für die Spende: "Dafür hätten wir kein Geld ausgeben können." Das Stadtoberhaupt nutzte die Gelegenheit auf die positive Entwicklung, die Fürth in Sachen Fahrrad fahren nimmt, hinzuweisen. "Das Radwegenetz umfasst jetzt rund 215 Kilometer", erklärte Jung im Beisein der Projektbeauftragten für Radfahren in Fürth, Susanne Plack. "Auf diesen Strecken ist sicheres und komfortables Radeln möglich."

Dass manchmal auch eine gute Gelegenheit beim Schopf ergriffen werden und ohne zusätzliche Kosten eine wesentliche Verbesserung für die Radfahrsituation eintreten kann, zeigt das Beispiel in der Erlanger Straße: Da Gehwegplatten locker waren und deshalb ausgewechselt werden mussten, konnte zwischen der Mauer- und der Kronacherstraße ein Radweg eingerichtet werden. Und zwar ohne, dass Zusatzkosten entstanden oder Parkraum verloren ging.

Auch ein von den Bürgerinnen und Bürgern gewünschtes Anliegen konnte dieser Tage erfüllt werden. Zwischen dem Bahnhof Westvorstadt und der Siebenbogenbrücke wurde entlang des Strengsparks ein so genannter nicht benutzungspflichtigen Radweg eingerichtet. Das heißt – wie in der Erlanger Straße und seit kurzem in der Heilstättenstraße - können schnellere Radler auch auf der Straße fahren. "Die Rückmeldungen sind überaus positiv," freut sich der OB, "ich habe zahlreiche E-Mails erhalten, in denen diese Maßnahmen gelobt wurden." Gleiches gilt für das Entschärfen einer Doppelkurve am Wiesengrund in Stadeln, wo die Fahrbahn verbreitert wurde.

Für Jung sind die Bemühungen um eine fahrradfreundliche Stadt damit noch lange nicht beendet. Im Frühjahr soll zum Beispiel an der Stadtgrenze die Lücke zwischen Fürth und Nürnberg geschlossen werden. Darüber hinaus wünscht er sich einen neuen Radweg im Rednitztal zwischen Buckweg und Dambach. Das würde eine ungestörte Fahrt mit dem Drahtesel bis nach Schwabach ermöglichen und auf diese Weise - wie der OB meint - den Freizeitwert der Talaue enorm erhöhen. Da dazu aber Investitionskosten von 100 000 Euro anfallen, muss der Stadtrat entscheiden.
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