Panoramabild der Stadt Fürth, Link zur Startseite
Fürther Rathaus Wirtschaft Stadtentwicklung Leben in Fürth Tourismus eDienste
22.11.2005 - Stadtnachricht

Führungsgruppe probte Ernstfall

Einen Tag im Dauerstress haben die Hilfsorganisationen und die Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Fürth verbracht. Zum ersten Mal wurde zusammen mit den Kollegen aus Nürnberg und Erlangen im Vorfeld der Fußball- Weltmeisterschaft der Supergau geprobt.

Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, Christoph Maier (Mitte sitzend),
Bürgermeister Hartmut Träger (stehend, 2. v. li.) und einige Stadträte.

Foto: Oliver Barthelmes


Eine Orkanmeldung mit schweren Stürmen für den Ballungsraum hatte die imaginäre Katastrophe ins Rollen gebracht. Hochwasser, ein brennender Zug auf der Regnitzbrücke in Stadeln mit Toten und Verletzten, ein Umspannwerk fängt Feuer, die Betankung eines Schiffs im Main-Donau-Kanal misslingt, der auslaufende Treibstoff droht sich zu entzünden und Wasser dringt in einen U-Bahnschacht.

Das für denselben Tag angesetzte WM-Spiel im Frankenstadion mit Großleinwand-Übertragung auf der Fürther Freiheit muss abgesagt werden. Insgesamt sieben größere Unglücksszenarien forderten in der fünfstündigen Großübung eine reibungslose Koordination zwischen der Führungsgruppe und den Einsatzkräften vor Ort.

Vor Ort bedeutete das Areal der Freiwilligen Feuerwehr, wo Axel Rupprich vom örtlichen Roten Kreuz als Einsatzleiter mit den Hilfsorganisationen das simulierte Chaos in den Griff bekommen und den Bedarf an Personal und Material analysieren musste. In der nahen Feuerwache wartete die Führungsgruppe mit ihrem Leiter, Rechts-, Ordnungs- und Umweltreferent Christoph Maier, in den Startlöchern. Mit kühlem Kopf musste die Führungsgruppe die Instruktionen telefonisch auf schnellstem Wege in die Tat umsetzen.

Bei dem 15-köpfigen Team handelt es sich um geschulte und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Rotem Kreuz und weiteren Hilfsorganisationen, die bereits seit mehreren Jahren zusammenarbeiten.

„Qualifiziert, hartnäckig und mit Sachverstand“ müssen die Mitarbeiter laut Maier helfen, telefonieren und organisieren können. Ab Übungsbeginn standen die Telefone nicht mehr still und wie im Echtfall wurden die verantwortlichen Stellen, eventuell auch Privatfirmen, unter dem Stichwort „Übung“ angerufen. Die Führungsgruppe kontaktiert unter anderem den Notfallmanager der Bahn. Der Dienst habende Ingenieur der infra kam wegen des brennenden Umspannwerks gar in den Krisenraum. Auch das Klinikum Fürth beteiligte sich als einziges Krankenhaus in der Region an der Übung.

Insgesamt war Maier mit der Leistung seines Teams zufrieden, das „unter sehr großer Anspannung“ gestanden habe. Denn nach Angaben von Maier hatte Schiedsrichter Johann Edbauer von der Feuerwehrschule Geretsried dem Team in der Abschlussbesprechung ein „professionelles Krisenmanagement“ bescheinigt.
zurueck Zurück Versendenversenden Druckendrucken
2012 © Stadt Fürth - Impressum
Sitemap Home Kontakt
Schnellsuche
erweiterte Suche