Fürth zeichnet sich nach Worten von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung seit jeher als Stadt aus, in der sich viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich engagieren und sich für das Gemeinwohl einsetzen. Ein sichtbarer Beleg für diese Aussage waren insgesamt zehn Ehrenzeichen, die der Bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber an Fürtherinnen und Fürther verliehen hat und die das Stadtoberhaupt dieser Tage überreichte.
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Der bayerische Minister-präsident Dr. Edmund Stoiber zeichnete zehn Fürtherinnen und Fürther aus, die sich für das Gemeinwohl engagieren.
Oben v. li.: Wolfgang Henschel, Christian Keßler, Alfred Biller, Johann Ruffus, OB Dr. Jung, der die Ehrenzeichen überreichte.
Unten v. li.: Christine Cainelli, Adolf Schönegger, Christa Denzler, Johann Roth, Lotte Lange und Gamal El Din Farrag
Fotos: Mittelsdorf |
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Ausgezeichnet wurden:
Alfred Biller, der sich seit seiner Jugend für die Belange der Ronwaldsiedlung einsetzt und auch für den Nordöstlichen Vorstadtverein wertvolle Dienste leistet. Unter seiner Ägide fiel zum Beispiel der Erwerb und Ausbau des Siedlerheimes sowie die jährliche Ausrichtung des Sommerfestes der Ronwaldsiedlung.
Christine Cainelli, die bei den Bogenschützen Feucht e. V. und seit 1999 bei den von ihr gegründeten "Bogenschützen Fürth e. V." tätig ist. Unter anderem kümmert sie sich um den Vereinsnachwuchs und rief das "Günter-Brand-Gedächnis-Turnier" ins Leben. Zusätzlich ist sie ehrenamtlich im Hospiz-Verein Fürth aktiv.
Christa Denzler, die seit 1988 den Fürther Eisenbahnclub e.V. als Vorsitzende erfolgreich leitet. Durch uneigennützige und beständige Arbeit hat sie sich neben vielen anderen Verdiensten um die Förderung und Bewahrung des historischen Kulturgutes Eisenbahn verdient gemacht und dafür gesorgt, dass ihr Verein in herausragender Form für die Kleeblattstadt wirbt.
Gamal El Din Farrag, der seit 22 Jahren Mitglied des Deutsch-Ägyptischen Vereins Nürnberg/Fürth e.V. ist, hat sich durch vielfältige Aktivitäten um die Integrationsarbeit verdient gemacht und dazu beigetragen, dass der Verein zu den erfolgreichsten seiner Art in der Bundesrepublik gehört. Als nun ältestes Mitglied gilt er als gute Seele der Organisation.
Wolfgang Henschel, der seit 1969 Mitglied im Verein für Deutsche Schäferhunde e. V., Ortsgruppe Fürth ist und mehr als 30 Jahre lang als Ausbildungswart fungierte. Dabei hat er sich zahlreiche Verdienste erworben und viele Aufgaben übernommen, so dass sich die Ortsgruppe Fürth ein Funktionieren ohne ihn gar nicht mehr vorstellen kann.
Christian Keßler, der seit 1954 dem MTV Fürth als Mitglied angehört und im gesamten Großraum sowohl als Spieler und Trainer wie auch als Schiedsrichter im Fußball als Institution gilt. So hat er zum Beispiel die Privatmannschaft Keßler gegründet und die Schiedsrichtergruppe Fürth des Bayerischen Fußballverbands nach dem Krieg wieder ins Leben gerufen. Zudem gilt er als großer Förderer des Jugendfußballs.
Lotte Lange, die über Jahrzehnte hinweg eine wichtige Rolle im Vorstand der Lebenshilfe Fürth einnahm. Dabei hat sie unter anderem maßgeblich bei der Schaffung von Einrichtungen und Angeboten der Organisation mitgewirkt. Zwei von vielen Beispielen sind die Schaffung des ersten integrativen Kindergartens und der Bau des Wohnpflegeheimes mit angeschlossener Förderstätte.
Johann Roth, der seit 1962 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt im Ortsverein Vach ist und 1972 viele Jahre lang den Posten des Vorsitzenden übernahm. Er leistet wertvolle Tätigkeiten zugunsten älterer und junger Menschen, bei denen ihm sein musikalisches Talent zu Gute kommt. So sorgt er zum Beispiel bei Veranstaltungen immer für Unterhaltung und gute Laune und vermittelt Kindern und Jugendlichen wichtige Werte.
Johann Ruffus, der seit 1950 Mitglied im Gesangsverein 1865 Burgfarrnbach und während dieser Zeit als Schriftführer und zweiter Vorsitzender ehrenamtlich tätig ist. Neben seinem aktiven Sängertum hat er sich vor allem um die Dokumentation der Vereinsgeschichte und zusammen mit seiner Frau um den Erhalt des Vereins verdient gemacht.
Adolf Schönegger, der seit 1955 Mitglied der Schreberjugend und Vollmitglied in der Kleingartenanlage Espan II ist und durch sein Wirken dazu beiträgt, dass sich in Fürth Schrebergärten großer Beliebtheit erfreuen. Neben den Tätigkeiten im eigenen Verein hat er sich auch auf übergeordneter Verbandsebene viele Meriten erarbeitet. Eins von zahllosen Beispielen ist das Gestalten der Erntedankwägen des Stadtverbandes der Kleingärtner Fürth seit 1982.
Bei seiner Laudatio für die Preisträgerinnen und Preisträger hob OB Dr. Thomas Jung die Bedeutung der ehrenamtlich tätigen Menschen in Fürth hervor und verwies auf das breite Leistungsspektrum, das gerade auch durch die aktuellen Auszeichnungen verdeutlicht werde.
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