Die Stadt Fürth gehört zu einer Gruppe vergleichbarer Städte, die sich bei den Erfolgen der Arbeitsmarktpolitik bundesweit messen lassen muss. Dabei verzeichnet die ARGE mit einer Integrationsquote von 16,6 Prozent nach Augsburg den zweiten Platz in der Rangliste. Am schlechtesten schneiden die Städte Düsseldorf und Bonn mit 10,2 bzw. 10,3 Prozent ab.
Die Kleeblattstadt wird dabei als Typ 1 eingestuft, d.h. Fürth wird als westdeutsche Stadt mit überdurchschnittlicher Arbeitsmarktlage, hohem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und einem überdurchschnittlich hohem Anteil an Langzeitarbeitslosen aufgelistet. Die weiteren Orte in der Typ-1-Kategorie sind Hamburg, Bonn, Düsseldorf, Köln, Frankfurt a. M., Offenbach, Mainz, Mannheim, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg und München.
Erfreulich ist auch die Integration der unter 25-Jährigen: Hier steht die Stadt mit 21,2 Prozent auf Platz fünf; Spitzenreiter ist Augsburg mit 28,1 Prozent; abgeschlagen sind die Städte Mannheim mit 12,2 und Köln mit 12,9 Prozent.
Diese Erfolge sind für Fürth auch mit einem effizienten Einsatz der Finanzmittel verbunden. Mit 570 Euro Kosten pro Integration erreicht die Stadt mit Platz vier ebenfalls eine Spitzenposition in der Vergleichsgruppe. Am günstigsten wirtschaften Augsburg und Hamburg; die Stadt Köln dagegen wendet mit 959,07 Euro fast den doppelten Betrag pro Integration auf wie die ARGE Fürth.
Ziel der Verantwortlichen bei der Stadt und der ARGE ist es, im kommenden Jahr die Quote bei den über 25-Jährigen auf 17,4 Prozent und bei den jüngeren Arbeitssuchenden auf 22,3 Prozent zu steigern, so dass jeder vierte Fürther Jugendliche einen Arbeitsplatz erhalten soll.
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