Bei einem schweren Brand in einem Haus in der Ammonstraße in der Fürther Altstadt kam heute eine Frau ums Leben. Das Feuer brach vormittags in ihrer Wohnung im dritten Stock eines Gebäudes mit Backsteinfassade aus. Das Brandopfer wurde nur 28 Jahre alt.
Insgesamt befanden sich sechs Menschen im Haus. Den Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es, fünf Menschen zu retten, drei erlitten leichte Rauchvergiftungen und wurden ins Klinikum Fürth gebracht. Zudem verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht. Die Frau konnte leider nur noch tot aus dem Treppenhaus geborgen werden.
Der erste Notruf ging um etwa 10.42 Uhr bei der Berufsfeuerwehr und der Polizei ein. Daraufhin wurden ein Löschzug der Berufsfeuerwehr Fürth und einer der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadtmitte sowie weitere Einsatzfahrzeuge und dienstfreie Kräfte der Berufsfeuerwehr an den Brandort beordert.
Als die Feuerwehr eintraf, hatte sich der Brand bereits ausgebreitet und verursachte eine heftige Rauch- und Hitzeentwicklung. Die Wohnung im zweiten Stock wurde von den Flammen, die auch bereits ins Dachgeschoss schlugen, völlig zerstört. Auch das Treppenhaus ist vom zweiten Stock ab völlig ausgebrannt.
Drei Personen konnten mit einer Drehleiter an der Vorderseite des Hauses aus dem Dachgeschoss gerettet werden. Zwei weitere Erwachsene gelangten über den Hinterhof durch Leitern der Feuerwehr ins Freie.
Neben der Berufsfeuerwehr Fürth und der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadtmitte, waren auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Poppenreuth, Polizei, zwei Notärzte und vier Rettungswägen des BRK im Einsatz.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, über die Brandursache ist derzeit noch nichts bekannt.
Auch bei diesem Einsatz wurden die Löschfahrzeuge von parkenden Autos, die in der Kreuzung zur Ammonstraße standen, behindert. Als in die Straße einbiegen wollten, mussten sie rangieren. „Dadurch verlieren wir leider wertvolle Zeit“, erklärte Einsatzleiter Christian Rieck. |