Nachdem es in den vergangenen Jahren gelang, die Jahresdefizite von 12 Millionen Euro (2002) auf 3 Millionen Euro (2005) schrittweise abzubauen, konnte 2006 ein Überschuss in Höhe von 5,9 Millionen Euro erreicht werden. Dies stellt nach Auffassung von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung „einen entscheidenden Durchbruch“ beim Bemühen um ein Ende der Neuverschuldung in der Stadt Fürth dar.
„Mit den Überschüssen aus 2006 kann angesichts der andauernd guten Finanzentwicklung in 2007 für das kommenden Jahr voraussichtlich ein Haushaltsentwurf ohne Nettoneuverschuldung aufgestellt werden“, so der OB.
Dieses ehrgeizige Ziel ist nur möglich, erklärt Jung, wenn der strikte Kurs der Haushaltskonsolidierung auch nach bislang bisherigen Sparbeschlüssen von 25 Millionen Euro in dieser Stadtratsperiode fortgesetzt wird. Entscheidend mitgeholfen haben, neben den Sparbeschlüssen des Stadtrats, aber vor allem die steigenden Steuereinnahmen. Diese verbesserten sich gegenüber den ursprünglichen Planungen um 6,5 Prozent. Mit 137,8 Millionen Euro hat Fürth in seiner 1000-jährigen Stadtgeschichte die bisher höchsten Einnahmen aus Steuern und Zuweisungen erzielt. |