Spielen ist klasse. Es bringt Generationen zusammen, fördert Hirn, Hand und Herz und entspannt auch noch. Besonders beliebt ist seit Jahren das Frage-Spiel Trivial Pursuit. Jetzt gibt es zum großen Stadtgeburtstag eine Fürth-Variante mit 240 Fragen nach Zahlen, Daten und Fakten rund um die Kleeblattstadt: Fürth hoch drei. Das Spiel mit einem dreidimensionalen Brett, das für 19,90 Euro im Jubiläumsshop am Kohlenmarkt 4 erhältlich ist, hat eine längere Vorgeschichte.
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Helen Dankerl freut sich über „Fürth hoch drei“. Vorne rechts ist ihr Prototyp des Spiels zu sehen.
Foto: Schuller |
Die 20-jährige Abiturientin Helen Dankerl entwickelte die Idee bereits mit zwölf Jahren im Kunstunterricht am Hardenberg-Gymnasium. Ihr Lehrer Ernst-Ludwig Vogel war von dem Ergebnis so angetan, dass er es der Öffentlichkeit zugänglich machen wollte. Das gelang allerdings erst jetzt im Jubiläumsjahr 2007 mit Unterstützung der Stadt. Die Firma Karl Knöfel produzierte genau 1000 „Fürth hoch drei“-Spiele, die Grafiker Christian Scharvogel peppig gestaltete.
Rasch stellte sich bei den Vorbereitungen heraus, dass die ursprünglichen 60 Fragen zu wenig waren und so knobelte Familie Dankerl nächtelang neue Varianten mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten aus. Das Jubiläumsteam steuerte auch einige Fragen bei und so kann man jetzt spielend jede Menge über Fürth lernen.
Für Erfinderin Helen Dankerl, die die ganze Arbeit ehrenamtlich geleistet hat und entsprechend stolz auf das Ergebnis ist, steht jetzt erst mal Erholung an, dann will sie Medizin studieren. |