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Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung war es schon immer ein ganz besonderes Anliegen, die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu würdigen, ohne die Fürth ärmer und kälter wäre. Im Rathaus hat er Ehrenbriefe verliehen, die besonders engagierten Menschen auszeichnen.
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Karl-Heinz Pflugmann, Else Höfler, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Dr. Herbert Meyerhöfer, Hans-Georg Rückel und Walter Köhler (v.li.).
Foto: Schuller |
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Eine Ehrung ging an Else Höfler. Sie ist seit Gründung der Braunauer Heimatgruppe 1946 freiwillig aktiv, um das Brauchtum zu bewahren. Dazu betreut sie die Trachten- und Volkstanzgruppe und gestaltet zahlreiche Vereinstermine mit großer Hingabe. Oft sind Tanz und Musik dabei. Ihr Engagement ist ein großer Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes. Seit 1988 ist sie zudem Leiterin des Seniorenclubs der AWO Burgfarrnbach und kümmert sich trotz ihres fortgeschrittenen Alters um andere ältere Menschen. Zwei bis drei Mal im Monat treffen sich 70 bis 80 Personen zu einem liebevoll gestalteten Nachmittag. Darüber hinaus organisiert Else Höfler einmal monatlich Tagesfahrten, geht mit einigen der Gruppe regelmäßig zum Schwimmen und bietet gemeinsame Urlaubsfahrten an. Die Aktivitäten sind für viele ältere Menschen die einzige Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Ohne Dr. Herbert Meyerhöfer würde es die heutige Städtepartnerschaft zwischen Fürth und Xylokastro in Griechenland nicht geben. Er war einer der wichtigsten auf Fürther Seite, der mit der Initiierung der Schulpatenschaft zwischen dem Schliemann-Gymnasium und dem Gymnasium von Xylokastro im März 1997 den Grundstein legte. Schnell wurde der Schüleraustausch ein Erfolg, bereits 1999 fragte die griechische Seite, ob Interesse an einer offiziellen Städtepartnerschaft bestünde. Um dieses Ansinnen mit Leben anzufüllen, wurde unter dem Vorsitz von Herbert Meyerhöfer im Jahr 2000 der Freundeskreis „Fürth-Xylokastro“ gegründet. Im Februar 2002 folgte eine Freundschaftserklärung. Im Januar 2006 beschloss der Stadtrat, die Städtefreundschaft in eine offizielle Städtepartnerschaft umzuwandeln, die entsprechende Urkunde wurde im September des gleichen Jahres in Xylokastro unterzeichnet. Bei dieser Gelegenheit ernannte die Stadt Xylokastro Meyerhöfer sogar zum Ehrenbürger.
Karl-Heinz Pflugmann ist seit über 24 Jahren Mitglied der Feuerwehr Stadeln und war dabei von 1984 bis 1996 stellvertretender Kommandant sowie anschließend zehn Jahre Kommandant und in dieser Zeit auch Kommandantensprecher der Fürther Feuerwehren und stellvertretender Zugführer. Bei allen Umbau- und Renovierungsarbeiten ist er erster Ansprechpartner, bei allen Veranstaltungen in leitender Funktion im Einsatz. Seit 2005 fungiert er zudem als zweiter Vorstand und darüber hinaus auch als Gruppenführer. Neben dem Engagement für die Floriansjünger ist Karl-Heinz Pflugmann auch im Kleintierzuchtverein Fürth-Stadeln aktiv – und zwar seit über 30 Jahren in vielfältigen Funktionen und dazu als „Mann für alle Fälle“, wenn Umbauarbeiten im Vereinsheim anstehen. Auch für die Sommerfeste, die drei jährlichen Ausstellungen und die Küken-Schlupf-Aktion zu Ostern zeichnet er verantwortlich. Das dritte Aufgabenfeld ist der Fischerei Verein Fürth, für den Pflugmann seit vielen Jahren die Zenn als Wasserwart betreut. Darüber hinaus ist er seit drei Jahren Mitglied der Verwaltung und ehrenamtlich als zweiter. Gewässerwart tätig. In dieser Funktion führt er zusammen mit einem Kollegen die insgesamt 50 Wasserwarten, erstellt Fang- und Besatzstatistiken und ist dank seines technischen und handwerklichen Geschickes überall im Verein im Einsatz.
Hans Rückel ist ein vielseitig interessierter Mensch – wie auch an seinen diversen Ehrenämtern abzulesen ist. Mit dem Ehrenbrief würdigt die Stadt sein Engagement für die Musikschule Fürth. Von 2001 bis 2002 übernahm er den Posten des Schatzmeisters im Trägerverein, von 2002 bis 2006 war er Vorsitzender des Fördervereins. In diese Zeit fielen die Vorbereitungen und Planungen für den neuen Standort der Musikschule im Südstadtpark, so dass vielfältige Aufgaben im Vorfeld anstanden, um aus den beengten Verhältnissen in der Kaiserstraße in ein neues Domizil wechseln zu können. Dies gelang auch dank des hartnäckigen Bemühens von Hans Rückel und mit Unterstützung von Musikschulleiter Robert Wagner: Im Sommer 2005 erfolgte der Spatenstich, im Herbst vergangen Jahres konnte die Musikschule das große Einweihungsfest feiern und vor kurzem wurde eine erfolgreiche Ein-Jahres-Bilanz gezogen (wir berichteten). Unter Hans Rückels Ägide gelang es, nicht nur Sanierungskosten von 4,4 Millionen Euro über die Kulturstiftung und aus öffentlichen Fördermitteln zu finanzieren, heute ist die Schule dank ihres guten Renommees voll ausgelastet. |