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Die Mitglieder der Kleingartenkolonie Süd II wird es freuen: zwei der drei Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten, die Oberbürgermeister Thomas Jung dieser Tage im Rathaus verliehen hat, gingen an ihre engagierten Helfer.
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Über die hohe Auszeichnungen freuen sich Alfred Rupp, Wilhelm Schnabl (v. li.) und Georg Stolz (re.). OB Jung (Mitte) überreichte nachträglich den Ehrenbrief der Stadt Fürth an Christa Rezac.
Foto: Gaßner |
Georg Stolz erhielt die hohe Auszeichnung für sein langjähriges Engagement als Garten-, Wege- und Wasserwart sowie als zweiter Vorsitzender des Vereins. Seit neun Jahren ist der gebürtige Fürther auch im Stadtverband der Kleingärtner tätig. Hier übernimmt er unter anderem die schwierige Aufgabe, die Neuaufnahmen sowie die Kündigungen zu bearbeiten, wobei er bei Fragen und Problemen immer Rat weiß. Darüber hinaus organisiert Stolz sämtliche Sitzungen, Tagungen, Einladungen und Feste des Vereins.
Mit Wilhelm Schnabl erhielt ein weiteres Mitglied der Gartenkolonie Süd II für seine fast 35-jährige ehrenamtliche Arbeit in verschiedenen Funktionen die offizielle Anerkennung aus München. Seit dem Jahr 2000 ist der 60-jährige auch im Stadtverband der Kleingärtner Fürth tätig. Hier zeichnet Schnabl vor allem sein handwerkliches Geschick aus. So tragen die Planungen und der Bau des Vereinshauses am Sandweg seine Handschrift. Was beide Geehrte noch verbindet: Sowohl Schnabl als auch Stolz beteiligen sich bei der Gestaltung des Festwagens der Kleingärtner zum Erntedankfestzug. Zehn bis zwölf Stunden pro Tag und das über mehrere Wochen hinweg arbeitet das Team, um jedes Jahr „einen der schönsten Wagen“, so OB Jung, an den Start zu bringen.
Für sein soziales Engagement erhielt Alfred Rupp das Ehrenzeichen verliehen. Bereits seit 1980 ist der Fürther im Sozialverband VdK, Ortsverband Burgfarrnbach, engagiert. Als Vergnügungswart organisiert er nicht nur Busfahrten und Feierlichkeiten, sondern auch die Kranken- oder Geburtstagsbesuche für die Vereinsmitglieder. In seiner Funktion als Beisitzer in der Vorstandschaft gilt Rupp als wichtige Stütze des Vereins, dem vor allem die Haus- und Straßensammlung „Helft Wunden heilen“ am Herzen liegt.
Bei der offiziellen Verleihung des Ehrenbriefes der Stadt Fürth Anfang April war Christa Rezac verhindert, mit viermonatiger Verspätung erhielt nun die Wirtin der Gaststätte „Stadtwappen“ ihre Auszeichnung überreicht. Ihr mit Herz und Fürther Charme geführtes Lokal, das unter anderem Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder besuchte, gilt in der Kleeblattstadt als „soziale Institution, wo sich alle Bürgerinnen und Bürger wohl fühlen“ wie der Rathauschef in seiner Laudatio anerkannte. |