In seiner jüngsten Sitzung am hat der Fürther Stadtrat über die Projekte, die die Verwaltung zur Anmeldung für das Konjunkturpaket II vorschlägt, entschieden.
Die Vorschläge umfassen insgesamt eine Investitionssumme, die deutlich über dem für Fürth erhofften Betrag von rund 10 Millionen Euro liegt. Daher setzte das Gremium Prioritäten.
Die vorgeschlagenen Projekte wurden vor allem nach dem Aspekt „Effizienz“ ausgewählt und betreffen den Bereich energetische Sanierungen. Jedes Projekt, das hier realisiert werden kann, zieht hohe Energieeinsparungen nach sich und entlastet nachhaltig den städtischen Haushalt sowie die Umwelt.
Für Oberbürgermeister Thomas Jung ist das Konjunkturprogramm eine „willkommene Anschubfinanzierung, die für die Stadt gute Chancen bietet, notwendige, aber derzeit aus Haushaltsmitteln nicht finanzierbare Projekte zeitnah umsetzen zu können.“
Für den Bereich energetische Sanierungen werden folgende Maßnahmen inklusive der voraussichtlichen Investitionskosten vorgeschlagen:
Schloss Burgfarrnbach: ca.2 Millionen Euro
Heinrich-Schliemann-Gymnasium: ca.1,5 Millionen Euro
Kindergarten Westliche Waldringstraße: ca. 0,5 Millionen Euro
Grundschule Zedernstraße: ca. 1,2 Millionen Euro
Rathaus: ca. 1,1 Millionen Euro
Helene-Lange-Gymnasium: ca. 1,1 Millionen Euro
Kindergarten „Am Klinikum“: ca. 180 000 Euro
Hardenberg-Gymnasium: ca. 1,6 Millionen Euro
Grund- und Hauptschule Kiderlinstraße: ca. 2,3 Millionen Euro
Seeackerschule: ca. 2 Millionen Euro
Grund- und Hauptschule Schwabacher Straße: ca.1,3 Millionen Euro
Für die Sondermaßnahmen der Städtebauförderung meldet die Verwaltung: Ortskernsanierung Burgfarrnbach – Umfeld Gasthaus Krone ca. 350 000 Euro
Zum Bereich Maßnahmen zur Lärmsanierung an Straßen in der Baulast der Kommunen sind die Projekte angedacht.
Rednitztalbrücke (Anschluss Schwabacher Straße/Zirndorfer Straße) ca. 540 000 Euro
Karolinenstraße (zwischen Schwabacher Straße und Karlstraße) ca. 1 Millionen Euro |