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Historischer Dorfkern unter Denkmalschutz

Burgfarrnbach ist seit dem 3. Dezember 1923 ein Fürther Ortsteil. Obwohl in den letzten Jahren dort viele Häuser renoviert und neu gebaut wurden, ist der Ortskern auch heute noch bäuerlich geprägt. Das Ensemble Burgfarrnbach mit etlichen Mietswohnungen in historischer Dorflage steht unter Denkmalschutz. Bei den neueren Bauten um den alten Dorfkern prägen Ein- und Zweifamilienhäuser das Bild. In Burgfarrnbach finden sich durchgängig mittlere Wohnlagen, einige wenige gute Wohnlagen im südöstlichen Teil und in Atzenhof mittlere Lagen. Der Wohnungsbau hat eine behutsame organische Entwicklung genommen, im Osten wird er durch den Kanal begrenzt. Neuausweisungen zwischen Burgfarrnbach und Atzenhof auf landwirtschaftlich intensiv genutzten Standorten mit wenig Bedeutung für den Naturschutz sollen die beiden Ortsteile mehr zusammenwachsen lassen.

Das historische Dorfzentrum von Burgfarrnbach steht unter Denkmalschutz. Obwohl in den letzten Jahren dort viele Häuser renoviert wurden, ist der Ortskern auch heute noch bäuerlich geprägt.

Im Zennwald singt die Nachtigall

Burgfarrnbach am Farrnbach und Atzenhof an der Zenn sind von großen Wiesen, Äckern und kleinen Waldflächen umgeben. Im Westen Burgfarrnbachs steht das Wäldchen Schmalholz, im Westen von Atzenhof beginnt mit Streuobstwiese, Tümpel und Eichenmischwald der Zennwald, in dem noch die Nachtigall singt. Die offenen Feldfluren bieten bei einer gewissen Dichte an Rainen, Ranken und Hecken vielen Tieren, wie Feldhasen, Wildkaninchen und Vögeln, Lebensraum. Zenntal und Zennwald sowie das Farrnbachtal sind Landschaftsschutzgebiete. In der Zenn wurden wieder Flusskrebse angesiedelt. Damit ist die Zenn nach der Rednitz und dem Farrnbach das dritte Gewässer in Fürth, in dem wieder Flusskrebse leben. Der Farrnbach besitzt von allen Fürther Fliesgewässern die artenreichste Fischfauna. Viele Boden- und Naturdenkmäler runden das Bild zweier Ortschaften ab, die zwar zu einer Großstadt gehören, jedoch wie Dörfer inmitten der Natur liegen.

Neben Rednitz und Farrnbach ist der Flusskrebs jetzt auch wieder in der Zenn zu Hause, seit im Mai 2007 über 2000 Exemplare bei Flexdorf in die Zenn eingesetzt wurden.

Foto: Kramer

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