Abgesehen von dem sehr großen Bolzplatz, der Tauchschule Spiritdivers und der Fürberger Kirchweih im August, die von den emsigen Fürberger Kärwaburschen ausgerichtet wird, müssen Jugendliche für Sport- und andere Aktivitäten die Grenzen des Stadtteils überschreiten. Es ist jedoch ein Katzensprung zum angrenzenden Oberfürberg mit seinen vielen Sportvereinen und ihren nahezu grenzenlosen Sportangeboten. Auch in die Innenstadt ist es nicht viel weiter. In dem Stadtviertel mit gut funktionierendem sozialem Zusammenhalt leben relativ wenig arbeitslose Mitbürger. Es gibt eine evangelische Kirchengemeinde und eine private Schule zur individuellen Lebensbewältigung. Multikulturelles Flair sucht man vergebens.
Tag und Nacht mit Bus und Bahn
Die Verkehrsanbindung des Stadtteils ist sehr gut durch Straße, Bus und Bahn gewährleistet. Die Lage entlang der Südwesttangente beschert dem Viertel zwei Schnellstraßenanschlüsse. Trotzdem sind viele Straßenabschnitte sehr ruhig und sicher, in beiden Ortsteilen müssen sich Autofahrer an ein kinderfreundliches Tempo 30 halten. Die Stadtbusse 176 und 178 sowie der Nightliner N18 bedienen den Stadtteil, ebenso wie die Regionalbahnen R11 und R1 bzw. R12 mit ihren vier Haltestellen und einem Park-and-ride-Parkplatz. Lediglich am Abend und an Sonn- und Feiertagen lassen die Taktzeiten von Bus und Bahn zu wünschen übrig. Je nach Ausgangslage lässt sich per Rad das Stadtzentrum über ruhige Nebenstraßen und Radwege durch den Rednitzgrund bequem ansteuern. Ein Radweg entlang der viel befahrenen Breslauer Straße quert den Stadtteil und verbindet Hardhöhe und Oberfürberg. Kanal und Südwesttangente können Radfahrer an mehreren Stellen gefahrlos über- oder unterqueren. Ein Radweg im Rednitztal zwischen Weikershof und Dambach soll künftig für freie Fahrt von Fürth bis Schwabach sorgen. Bis allerdings das geplante Nahversorgungszentrum an der Breslauer Straße steht, bleibt Einkaufen ohne fahrbaren Untersatz schwierig.
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Wasser, Wiesen, Wald
Der Stadtteil ist mit viel Grün gesegnet: der Wiesengrund der Rednitz in Dambach, die Grünflächen und Felder zwischen Kanal und Bahn in Unterfürberg, die vielen Kleingärten, das Landschafts- und Wasserschutzgebiet mit Wald in Dambach und die Landschaftsschutzgebiete entlang dem Gewässer des Scherbsgrabens. Dazu kommen gemischte Gehölzstreifen und Leitenwaldreste, drei ehemalige Fischteiche, sowie einige Natur- und Bodendenkmäler. |