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Familiengerechte Bildung und Betreuung

Die Fürther Kinder und Jugendlichen in den 55 Kindergärten, 19 Kinderhorten und 28 Grund- und weiterführenden Schulen nehmen Umweltthemen sehr ernst. Sie können aber noch aus weiteren Gründen stolz sein auf ihre Stadt. Ob Spielplätze, Krippen, Kindergärten, Horte, Bolzplätze, Jugendhäuser oder Schulen – Fürth investiert viel, damit sich die Kinder wohl fühlen und optimale Bildungschancen haben. Jeden dritten Euro gibt die Stadt Fürth für die Zukunft ihrer jungen Bürger aus. Gelder dieses größten Postens im städtischen Haushalt werden unter anderem in fehlende Krippen- und Hortplätze und in künftige Ganztagsschulen gesteckt. Beides ist – neben flexiblen Öffnungszeiten und wohnortnaher Lage der Einrichtungen – das A und O einer zeitgemäßen Familienpolitik. Nur so können Eltern Beruf und Familienleben in Einklang bringen.

Fürth investiert viel in die Zukunft seiner jungen Bürger. Zu einer guten Bildung gehört auch der Umgang mit dem Computer.

Ehrenamtlicher Einsatz führt zusammen

Die über 400 Vereine, Verbände und kirchlichen Vereinigungen tun ein Übriges für die Integration Fürther Familien in das Stadtleben – unabhängig davon, ob diese nun auf Fürther Wurzeln zurückblicken können oder zugezogen sind. Zusammen mit der Stadt machen sie vielfältige Angebote der Jugendarbeit und unterhalten zahlreiche Jugendräume sowie Einrichtungen der offenen und verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit. Tausende ehrenamtliche Helfer in allen gesellschaftlichen Bereichen, von der Feuerwehr bis hin zu Freizeit- und Sportanbietern, halten die Stadt zusammen und sorgen für die Sicherheit und Gesundheit ihrer großen wie kleinen Bürger. Nicht nur Fußball wird in Fürth durch die traditionsreiche Spielvereinigung Greuther Fürth ganz groß geschrieben, die Stadt ist ebenso ein Olympiastützpunkt für Leichtathleten wie ein Zentrum des Breitensports. Es gibt so gut wie keine Sportart, die nicht in einem der zahlreichen Sportvereine mit ihren engagierten Jugendabteilungen betrieben werden kann.

Florenz oder Fürth? Das Fürther Rathaus ist dem Palazzo Vecchio nachempfunden und verleiht somit der fränkischen Stadt einen Hauch florentinischen Flairs.

Die Stadt der 2000 Denkmäler

Denkmalstadt Fürth? Schilder an Frankenschnellweg und Südwesttangente weisen darauf hin. Darauf abgebildet sind die Hotel-Pyramide, das Lochnersche Gartenhaus, das Stadttheater, die St.-Michaelis-Kirche und das Rathaus. Letzteres ist dem Palazzo Vecchio nachempfunden und verleiht somit der fränkischen Stadt einen Hauch florentinischen Flairs. Was die Schilder nicht erzählen: Wie in keiner anderen Kommune dieser Größenordnung prägen über 2000 Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen ein einzigartiges Stadtbild. Ob nun das Geburtshaus von Ludwig Erhard, dem Vater des deutschen Wirtschaftswunders und einstigen Bundeskanzler, oder die über 700 individuell gestalteten Hinterhöfe der Altstadt – die in ihrer Geschlossenheit einmalige Denkmallandschaft macht den Spaziergang durch das Herz von Fürth zu einer außergewöhnlichen Reise durch die Geschichte.

U-Bahn-Haltestelle Klinikum. Fürth ist die kleinste Stadt mit Untergrund-Bahn. Ab Ende 2007 fährt die U-Bahn bis auf die Hardhöhe.

Mobil mit Metro oder Drahtesel

Fürth ist die kleinste Großstadt mit U-Bahn. Wenn diese dann ab 2007 bis zur Hardhöhe fährt, sind viele bevölkerungsreiche Stadtteile über sieben U-Bahn-Haltestellen an eines der größten Verkehrsverbundnetze Deutschlands angebunden. Mit Inbetriebnahme der für 2010 geplanten S-Bahn-Strecke Nürnberg – Erlangen/Forchheim wird Fürth noch besser an die Region angeschlossen. Bereits jetzt ist der Fürther Hauptbahnhof das Tor für alle Reisen mit der Deutschen Bahn. Nur elf Kilometer ist der internationale Flughafen Nürnberg vom Stadtzentrum Fürth entfernt und innerhalb kürzester Zeit mit dem Auto oder mit der U-Bahn zu erreichen. Fürth hat einen für seine Wirtschaft bedeutenden Hafen am Main-Donau-Kanal und liegt im Schnittpunkt der wichtigsten Autobahnverbindungen Europas. Ziel des selbst Fahrrad fahrenden Oberbürgermeisters Dr. Thomas Jung ist es, das Radwegenetz in Fürth weiter auszubauen. Die Stadt leistet sich eigens eine Fahrradbeauftragte und das Radwegenetz, über das man beispielsweise durchgängig entlang dem Main-Donau-Kanal Rad fahren kann, erstreckt sich bereits über mehr als 270 Kilometer. Bei einer Umfrage "Fahrradfreundliche Kommune 2006" erreichte die Stadt Fürth Platz vier von 17 bayerischen Großstädten über 50 000 Einwohner. Viele verkehrsberuhigte Spielstraßen und Tempo-30-Zonen sorgen für die Sicherheit nicht nur der Kinder in der Stadt. Trotzdem werden die Autofahrer nicht gegängelt. So ist etwa Parken in der Innenstadt zu bestimmten Zeiten kostenlos.

 

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