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Die U-Bahn fährt auf die Hardhöhe

Wenn ab Ende 2007 die U-Bahn bis auf die Hardhöhe hochkommt, dann profitieren vor allem auch die Jugendlichen davon, denn ihnen steht damit die Welt jenseits des Stadtteils noch besser offen. Doch auch ohne U-Bahn ist das Viertel über die Buslinie 176 gut erschlossen, die nach spätestens sechs Stopps den Verkehrsknotenpunkt Klinikum West erreicht hat: Dort warten die U-Bahn nach Nürnberg, die Regionalbahn 2 nach Erlangen und zwei weitere Buslinien auf die Weiterreisenden. Natürlich fährt für die Nachtschwärmer der Nightliner auch auf die Hardhöhe.

So sah es aus, als die Hard noch wegen der U-Bahn aufgebohrt wurde. Von der einstigen Riesenbaustelle mitten im Viertel ist heute nur mehr die fertige U-Bahn-Endhaltestelle Hardhöhe zu sehen.

Autofahrer sind schnell über die B 8 aus der Stadt, müssen allerdings in etlichen Straßen bei Tempo 30 auf Kinder achten. Die Innenstadt und auch die angrenzenden Stadtteile sind leicht über Radwege zu erreichen, nur wenige Strecken führen jeweils über ruhige Nebenstraßen. Seit Ende 2006 schließt ein neuer Rad- und Gehweg zwischen dem Jugendhaus Hardhöhe und der Lilienthalstraße eine weitere Lücke im Fürther Radwegenetz. Auch wer zu Fuß im Viertel unterwegs ist, findet hier gute Einkaufsmöglichkeiten: in den verschiedenen kleine Läden samt Apotheke im Zentrum und in den zwei großflächigen Ladenzentren mit etlichen Discountern.

Ein Rad- und Gehweg zwischen dem Jugendhaus Hardhöhe und der Lilienstraße schließt eine Lücke im Fürther Radnetz. Das Jugendhaus selbst ist bei den Jugendlichen auf der Hard sehr beliebt.

Geschützte Landschaft und Kleingärten neben Wohnblocks

Wohnen lässt es sich nicht schlecht auf der Hardhöhe, einem Stadtteil auch ohne ausgeprägte historische Ortslage: in guter Wohnlage im Südosten, sonst in durchgehend mittlerer Lage. Hier sind nach dem Krieg viele neue Siedlungsflächen hauptsächlich Richtung Kanal erschlossen worden, der dem Stadtteil im Westen eine markante Entwicklungsgrenze setzt. Vielstöckige Wohnblocks, Mehrfamilienhäuser, Miet- und Eigentumswohnungen aber auch Industriegelände bestimmen das Bild. Viele Häuser sind im Besitz der Wohnungsbaugesellschaft Fürth, die hier ihren Sitz hat. Teile der Hardhöhe sind dicht bebaut und haben dadurch weniger allgemein nutzbare Freiflächen. Dies wird durch eine Verbesserung der Grünausstattung ausgeglichen, wie etwa 2005 durch 52 frisch gepflanzte Linden auf dem Gaußhain. Entlang dem Scherbsgraben ist sogar ein kleines Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Im Westen und im Südosten des Stadtteils bieten mehrere Kleingartenkolonien naturnahe Erholung.

Wohnen auf der Hard lässt sich nicht unbedingt schlecht. Dicht an dicht stehende Wohnblocks bilden einen Kontrast zu den hinter viel Grün verborgenen Einfamilienhäuschen.

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