Fürth ist eine der wenigen Großstädte in Bayern, die seit Jahren auf ein kontinuierliches Wachstum der Bevölkerung stolz sein können. Das ist zu einem gut Teil dem glücklichen Händchen der Stadt bei ihrer familienfreundlichen Wohnungspolitik im Süden zu verdanken. Wie Phoenix aus der Asche ist dem Gelände der William-O.-Darby-Kaserne nach Abzug der Amerikaner der Südstadtpark entstiegen. Als eine der attraktivsten Wohngegenden der Region – architektonisch mehrfach prämiert – zieht das Darby-Areal wie ein Magnet vor allem junge Familien aus dem Umland, aus Nürnberg und Erlangen an.
Auf in den Süden!
Das Umfeld stimmt einfach: Kindergärten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, viel Grün, Verkehrsanbindung – alles da. Ohne Zweifel ist der 100 000 Quadratmeter große Südstadtpark, umrahmt von eindrucksvollen, zu Lofts umgebauten historischen Gebäuden und bestückt mit der Grünen Halle, die Kulinarisches und Kulturelles unter einem Dach vereint, das Herzstück des Stadtteils. Darüber hinaus spielt die riesige, schon allein fürs Auge erholsame Freifläche des Parks mit der von Bäumen gesäumten Promenade, den zahlreichen kleinen Plätzen zum Verweilen und den vielen Spielmöglichkeiten für Kinder, eine zentrale Rolle für die Naherholung aller Südstädter. Das natürliche Gegenstück zum Fürther Stadtpark hat sich mit der Zeit und mit Hilfe der Gärtner zur grünen Lunge des Südens ausgewachsen.
Architektonischer Fortsetzungsroman
Allein aus den ehemals tristen US-Mannschaftsunterkünften an seiner Stirnseite, gleich gegenüber der Grünen Halle, sind 150 Einheiten für hochwertiges und individuelles Wohnen gezaubert worden, mit zum Teil spektakulären Ausblicken auf den Park. Kaum fertig zum Einzug, waren sie schon vermietet und verkauft. Die architektonische Erfolgsstory, die in ganz Bayern ihresgleichen sucht, ist ein Fortsetzungsroman. Auch dem ehemaligen Marstall im Südstadtpark – zuletzt als Garage für Truppenfahrzeuge der US-Armee genutzt – wird neues Leben eingehaucht. Insgesamt zwölf hochwertige Wohneinheiten entstehen auf 1200 Quadratmetern Wohnfläche. Wenn erst einmal das gesamte Darby-Areal – es erstreckt sich nicht nur auf die östliche, sondern auch auf die westliche Südstadt – bebaut worden ist, dann sind insgesamt über 1250 Wohneinheiten entstanden, die nicht wenigen zugezogenen Familien eine neue Heimat sein werden.
Erfolgsstory reißt nicht ab
Das Recyceln des Viertels durch die Mischung alter und neuer Bausubstanz geht weiter: Entlang der Merkurstraße wurde ein Backstein-Ensemble aus dem Jahre 1900 saniert. Auf über 9000 Quadratmeter Fläche entstand hier die Merkur-Esplanade, ein modernes Stadtquartier, dessen 100 Lofts durch großzügige Dachterrassen und Balkone glänzen. Das Grünkonzept knüpft an den Südstadtpark an und setzt sowohl auf den Erhalt der vorhandenen Bäume, darunter eine 200 Jahre alte Eiche, als auch auf einen kleinen Wald aus 24 Neupflanzungen. Nicht weit davon entfernt erwacht das brachliegende Carrera-Gelände zu neuem Leben. In den ehemaligen Produktionshallen für Autorennbahnen entstehen zirka 120 luxuriöse Wohnungen, Lofts und Penthäuser. Auch ein Familienhotel wertet das Stadtviertel weiter auf. Wenn die drei ehemaligen Kasernengebäude Ecke Wald-/Balbierstraße 2007 renoviert und die 60 Zimmer hergerichtet sind, dann stehen den Gästen ein Tagungsraum, ein Wellnessbereich, ein Fahrradverleih, Spieleinrichtungen für Kinder und ein Café zur Verfügung. |