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Vom Stadtrand in die City auf der Autobahn

Auch wenn das Kinderspiel oder der Familienspaziergang schon mit dem einen Schritt vor die Haustür beginnen – berufstätige oder einkaufende Väter und Mütter sowie erlebnishungrige Junge wie Erwachsene müssen schon bereit sein, den Preis der langen Wege dafür zu zahlen. Dies muss nicht unbedingt mit dem Auto sein, denn der Stadtteil ist durch die Buslinie 179 gut an die Verkehrsadern der Stadt angeschlossen. Trotzdem ist es fast ein Muss – auch weil der Nightliner nur Sack-West anfährt – für die etwas abgeschiedene Lage einen eigenen fahrbaren Untersatz zu haben. Das Kuriose dabei: Der schnellste Weg mit dem Fahrzeug vom Stadtrand in die City führt über die Autobahn.

Wer hier wohnt, der muss auch lange Wege in Kauf nehmen können. In die City von Fürth sind es mehrere Kilometer, ein fahrbarer Untersatz ist da fast schon ein Muss.

Fahrfertigkeitstraining der Fürther Verkehrswacht

Auf der Gegenfahrbahn steuert möglicherweise der eine oder andere Fürther Richtung Bisloher "Gebrauchtwarenhof mit Kleiderladen". In dem Sozialkaufhaus des Diakonischen Werks können bedürftige Kunden Kleider, Möbel, Elektrogeräte, Haushaltswaren und vieles mehr zu für sie bezahlbaren Preisen erstehen. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann sich in dem Viertel relativ sicher fühlen, schließlich gilt – bis auf Steinach mit seiner nicht ganz ungefährlichen Ortsdurchfahrt – für die geteerten Straßen ein fast flächendeckendes Tempo 30. Übrigens: Wer sich nicht ganz sicher ist, was das Autofahren betrifft – der kann auf dem Verkehrsübungsplatz am Nordring ein Fahrfertigkeitstraining der Fürther Verkehrswacht absolvieren.

Nicht allein die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Sack freut sich über Nachwuchs. Der ist auch willkommen bei den Kärwaburschen, bei der katholischen Jugend der Heiligen Familie Sack und bei den Pfadfindern St. Georg.

Kinder mit Handicap willkommen

Die Tempo-30-Zonen erhöhen die Sicherheit vor allem der Kinder und Schüler, die in den städtischen Kindergarten "Sacker Dorfstrolche" oder in die Sacker Grundschule gehen. Erstaunlicherweise hat der Stadtteil mit seinen 290 Kindern unter 14 Jahren im Vergleich zum übrigen Fürth einen hohen Kinderanteil, leider steht den Kleinen nur ein großer Spielplatz zur Verfügung. Die "Dorfstrolche" dürfen die Turnhalle der "Großen" benutzen, die schon in die Schule gehen. Kinder mit Handicap sind in den Kindergarten integriert. Über Nachwuchs freuen sich die Jugendfeuerwehren Sack und Steinach-Herboldshof sowie die Kärwaburschen Sack, die vor allem auf der Sacker Kärwa aktiv werden. Auch das katholische Pfarrzentrum Heilige Familie Sack steht jungen Menschen offen. Der Stamm Sophie Magdalena Scholl der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg hat sein Zuhause im kirchlichen Gemeindezentrum gefunden. Im Kirchenchor wird zusammen mit den Stadelnern und Mannhofern Kirchenmitgliedern gesungen. Die Stiftung Sozialwerk Sack, Bislohe, Braunsbach hat sich die Unterhaltung von Kindergärten, Förderung der Jugendpflege, Heimat-, Brauchtumspflege und des Volkssports vor Ort auf die Fahnen geschrieben.

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