Schwimmen und Beachvolleyball im Bäderzentrum, Streetball und Tischtennis auf dem sehr großen Jugendspielgelände und im Juli dann der Schülertriathlon – das sind nicht unbedingt wenig Spiel- und Sportmöglichkeiten für die etwa 100 über 14-jährigen Jugendlichen des Stadtteils. Wem das nicht reicht, für den ist es zum Jugendhaus auf der Hardhöhe oder ins Stadtzentrum nicht weit, lediglich der Weg zu den großen Sportvereinen ist etwas länger. Familien haben es vor Ort leider etwas schwerer, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen, denn die Kindergartenkinder und Schüler unter den über 300 Kindern bis 14 müssen täglich die Grenzen des Stadtteils überschreiten. Abgesehen von zwei Kinderspielplätzen gibt es keine entsprechenden Einrichtungen, dementsprechend lassen auch die wenigen Tempo-30-Zonen zu wünschen übrig.
Nightliner für Oma und Opa
Um den Transport zu den umliegenden Kindergärten und Schulen kümmern sich die Busfahrer der drei Buslinien 172, 176 und 179. Darüber hinaus kommt man über die beiden kurz hinter dem nordwestlichen bzw. nordöstlichen Stadtteilrand gelegenen U-Bahn-Stationen Klinikum West und Stadthalle sehr schnell voran. Wer sich ins Fürther Nachtleben stürzen will, hat es nicht ganz so gut, denn der Nightliner N 9 fährt nur die Billinganlage und den nordöstlichen Ortsteil an. Damit sind hauptsächlich die Nachtschwärmer im und am dortigen Alten- und Pflegeheim mobil. Dafür ist der Stadtteil für Radfahrer gut erschlossen, vor allem rund ums Bad. Auf den Radwegen des Rednitzgrunds lässt sich auch schnell in die Innenstadt oder in die nördliche Südstadt radeln. |