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Weniger Asphalt und mehr Grün

Öffentliche Verkehrsmittel oder eigenes Auto sind unverzichtbar für den großen Einkauf. Im Stadtteil finden sich lediglich am historischen Stadtplatz Billinganlage einige Fachgeschäfte, aber auch eine Apotheke und eine Arztpraxis für Kinder- und Jugendmedizin. Nachdem das westliche Eingangstor zur Innenstadt trotz Umbau mit seinen Grünflächen samt Zierkirschen- und Pyramidenbaumhain bei den Bürgern nicht ankam, will die Stadt nun die Billinganlage mit Brunnen und Kunstobjekten aufwerten. Schlecht leben lässt es sich hier in mittlerer Wohnlage nicht, jedoch ziehen Familien, die sich ein Eigenheim leisten können, sicherlich die gute Wohnlage am Scherbsgraben vor. Pünktlich zum 1000-jährigen Jubiläum sind die Häuser Würzburger Straße 77 bis 89 im Auftrag der "König Ludwig III. und Königin Marie Therese Goldene Hochzeitsstiftung" ganz dem Stiftungszweck entsprechend familiengerecht umgebaut worden. Insgesamt 42 attraktive Wohnungen mit Balkonen, bevorzugt für junge Familien mit zwei Kindern, sind entstanden. Bei der Sanierung wurde darauf geachtet, die Ornamente und Fassadenteilungen nach alten Ansichtsplänen zu gestalten. Dadurch wurde nicht nur das Wohnumfeld aufgewertet, auch die Würzburger Straße erstrahlt nun an diesem Abschnitt in neuem Glanz.

Trotz üppiger Bepflanzung wird der "Stadtplatz Billinganlage" von der Bevölkerung nicht so recht angenommen. Vielleicht ändert sich das, wenn der Platz mit einem Brunnen aufgewertet wird, schließlich zieht Wasser immer auch Kinder an.

Flora und Fauna als Lehre

Der ökologisch ausgebaute Scherbsgraben ist, ebenso wie die reizvolle Landschaft der Rednitzaue, geschützt und Teil des stadtökologischen Lehrpfads. Das begleitende Kinderaktionsprogramm speziell für Schulen und Kinderbildungseinrichtungen informiert spielerisch über ökologische Nischen in der Stadt. Natürlich lassen sich die Naturräume an Scherbsgraben wie Rednitz auch bei einem gewöhnlichen Familienspaziergang mit allen Sinnen genießen.

Der ökologisch ausgebaute und unter Landschaftsschutz gestellte Scherbsgraben, der dem Stadtteil seinen Namen gab und von Ober- und Unterfürberg kommt, fließt zwischen Innenstadt und Eigenem Heim in die Rednitz.

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