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Lernen wird hier zum Kinderspiel!

Im katholischen Herz-Jesu-Kindergarten lernen Kinder im Rollenspiel vieles auf spielerische Weise. Beim Projekt "Restaurant" gestalten sie den Raum, malen Plakate, schreiben Speisekarten, bestellen und bezahlen. Ganz nebenbei werden mathematische Fähigkeiten entdeckt und gefördert. Dazu kommt, dass die Kinder in der Gruppe sich auch gegenseitig weiter bringen. Das Wecken der kindlichen Neugierde ganz ohne Leistungsdruck, einen fließenden Übergang vom lernenden Spielen zum spielerischen Lernen, dies alles macht das Modellprojekt "KiDZ – Kindergarten der Zukunft in Bayern" möglich.

Das Außengelände des Herz-Jesu-Kindergartens ist beileibe nicht die einzige Attraktion: Hier lernen die Kids zudem im Rollenspiel frei nach dem Modellprojekt "KiDZ – Kindergarten der Zukunft in Bayern".

Wiesengrundmaulwürfe werden individuell gefördert

Im Freistaat gibt es nur drei Orte für den Modellversuch – zwei davon liegen in Stadeln und Mannhof. Erzieher des katholischen Kindergartens "Herz Jesu" und der städtischen Kindertagesstätte "Die Wiesengrundmaulwürfe" begleiten gemeinsam mit Lehrern der Hans-Sachs-Grundschule Kindergartenkinder bis in die Grundschule. Für die KiDZ-Kinder des Projekts der Stiftung Bildungspakt Bayern verschmelzen nun Kindergarten und erste Klasse der Grundschule zu einer Einheit. Ziel des Modellprojektes ist eine frühe individuelle Förderung von drei- bis sechsjährigen Kindern, die an den persönlichen Vorerfahrungen und Begabungen des einzelnen Kindes ansetzt.

Auch in der städtischen Kindertagesstätte "Die Wiesengrundmaulwürfe" spielt "KiDZ" eine große Rolle. Zwei der drei bayerischen "Kindergärten der Zukunft" befinden sich in dem Stadtteil.

Geld oder Kinder, das gilt hier nicht

Nicht allein die Lernfortschritte ihrer motivierten Kinder werden viele Eltern freuen, auch die teils ungewöhnlich langen Kindergartenöffnungszeiten machen es zum Kinderspiel, Geldverdienen und Kindererziehung unter einen Hut zu bringen. Neben zwölf Krippenplätzen stehen 225 Plätze den Kindergartenkindern offen. Eingeschult wird man in Stadeln in die Hans-Sachs-Grundschule mit Orff-Gruppe, Mittags- und Ganztagsbetreuung, die gleichnamige Hauptschule liegt nur zwei Hausnummern weiter. Auf fünf zum Teil sehr großen Spielplätzen können die beinahe 1000 Kinder des Stadtteils klettern, rutschen, schaukeln oder im Sandkasten spielen. Die nicht ganz 300 Jugendlichen dürfen im Jugendspielbereich nach Herzenslust Street- oder Beachvolleyball spielen oder die Skateranlage mit Minipipe und Funbox unsicher machen.

Der Jugendspielbereich Herbolzhoferstraße mit Street- und Beachvolleyball- sowie Skateranlage entstand auf Initiative von Ex-Bürgermeister Günter Brand.

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