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Himmlischer Strom

Sie blinken weithin sichtbar in der Sonne: die rund 6000 Solarmodule auf dem ehemaligen Müllberg des Ortsteils von Atzenhof, den der Bau des Main-Donau-Kanals abtrennte und der zum Stadtteil Unterfarrnbach gehört. Auf dem Solarberg Atzenhof, dem Aushängeschild der Stadt Fürth, steht eine der größten Solarstromanlagen Deutschlands. Mit einem Ende 2006 in Betrieb genommenen 800 Meter langen "Solarwall" auf dem Gelände des Golfclubs, der mehr Solarstrom liefert als der Solarberg, konnte Fürth seine Position als Solarstadt ausbauen. Fürth legt großen Wert auf eine energieeffiziente Stadtplanung durch eine nachhaltige Energiepolitik zum Schutz der Umwelt. Auch Bürger, Vereine, Verbände und Unternehmen leisten wichtige Beiträge für eine intakte Umwelt, indem sie Anlagen auf ihren Dächern installieren. Rein rechnerisch versorgen sich in Fürth 1200 Haushalte nur mit Sonnenenergie, wodurch mehrere tausend Tonnen des Umweltgiftes Kohlendioxid vermieden werden.

Auf dem Solarberg Atzenhof, der sich gleich neben dem Main-Donau-Kanal erhebt, blinken weithin sichtbar Tausende Solarmodule in der Sonne und versorgen Fürth mit sauberem Strom.

Golfpark und Reitsportzentrum

Der 348 Meter hohe und begrünte Solarberg, das neue Wahrzeichen der Kleeblattstadt Fürth, ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Von der neu gestalteten Aussichtsplattform – Kompassrose aus Stein, Holzbänke und Sitzsandsteine – lassen sich gut die Flugzeuge beobachten, die den Nürnberger Flughafen anfliegen. Bei schönem Wetter hat man einen herrlichen Weitblick: nördlich bis zum Erlanger Rathsberg und bis zum Walberla, südlich bis zur Alten Veste Zirndorf, östlich bis in die Fränkische Alb und südöstlich bis weit über Nürnberg hinaus – was dem Fürther besonders wichtig ist. Unmittelbar zu Füßen des Solarbergs liegt das Golfpark-Gelände – eine Mischung aus Gewerbe, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sowie umfangreichen Grünflächen, die das Areal prägen. Auf dem Hochplateau wurde 1916/17 eine Heeresfliegerschule errichtet. Dieser ehemalige Flugplatz Atzenhof entwickelte sich ab 1920 zum achtgrößten internationalen Verkehrsflughafen Deutschlands, bis er von einem neu erbauten Flughafen auf dem Nürnberger Marienberg abgelöst wurde. Ab 1933 wurde der Flughafen Atzenhof von der Luftwaffe als Fliegerhorst zur Ausbildung genutzt und 1945 von den Amerikanern übernommen. Diese errichteten einen Militärstützpunkt mit Flughafenbetrieb, die Monteith-Barracks, und legten einen Golfplatz an, der heute vom 1. Golf Club Fürth geführt wird. Das Reitsportzentrum Horsepark nebenan mit Reithalle und Außenparcours für Springreiter ist als Leistungszentrum leider keine Reitschule, veranstaltet allerdings Reitsportfestivals von internationaler Klasse.

Familie Sprehe will auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens ein bedeutendes Reitsportfestival etablieren. Tochter Jörne hat bereits viele internationale Preise eingeheimst.

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