Einen städtischen Kindergarten vor Ort werden die Eltern nicht vermissen, denn die Auswahl an unterschiedlichen Einrichtungen für die schönste Zeit ihres Kindes ist groß. Da gibt es die offene Betriebskindertagesstätte Grete Schickedanz, das Kinderhaus "Bunte Klexe" in der Tradition der Kinderläden, den BRK-Kindergarten "Nautilus" und das Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder in einem beherbergende Humanistische Haus – alle mit Öffnungszeiten bis mindestens 16 Uhr. Für die rund 1500 Kinder und Jugendlichen, Tendenz steigend, stehen drei Spielplätze und ein Bolzplatz zur Verfügung – darüber hinaus haben's die Kids nicht weit in den Südstadtpark mit seinen teils sehr großen und gut ausgestatteten Spielplätzen und dem Jugendspielbereich mit Skateranlage, Streetballständern und Kletterwand. Dies ist dann auch schon alles an Sport, Spiel und Spaß für die jüngeren Bewohner des Stadtteils – abgesehen von der Tauchschule Malibu, die auch Ferienbetreuung im Schnuppertauchen und Schulsport anbietet. Letzterer hat immerhin mit dem Hans-Lohnert-Sportplatz einen der meist genutzten Freiplätze in ganz Fürth, unter anderem für Basketball, Kugelstoßen, Weitsprung und Beachvolleyball.
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Das Kinderhaus Bunte Klexe ist eine kleine Einrichtung nahe des Wiesengrunds. Die Regie führende Elterninitiative bietet für Zwei- bis Zehnjährige eine Miniklexe-, eine Kinderladen- sowie eine Hort-Gruppe an.
Foto: bunte-klexe.de |
Bildung auch für künftige Bauern
Grundschüler müssen zwar im Nachbar-Viertel Kalbsiedlung die Schulbank drücken, doch das klingt weiter als es ist. Die Hauptschule Kiderlinstraße versüßt die Schulzeit unter anderem mit Schulgarten und Schülercafé und ermöglicht den mittleren Bildungsabschluss. Wer das Abitur schaffen will, kann das auf dem Hardenberg-Gymnasium versuchen, dessen naturwissenschaftlich-technologischer Zweig sogar mit dem Fürther Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen kooperiert. Wer später lieber einmal im Freien arbeitet, der findet dafür zwei staatliche Schulen unter einem Dach: die Fachschule für Agrarwirtschaft und die Landwirtschaftsschule. Bei der einen können sich Gemüsegärtner auf die Meisterprüfung vorbereiten, bei der anderen lernen Bäuerinnen, wie man einen Hof führt. Vor Ort ist auch der Internationale Bund (IB) in Sachen Bildung engagiert: mit Jugendarbeit, Migrationshilfen und beruflicher Bildung – gut für die vielen in der Südstadt lebenden Menschen ohne Arbeit und mit anderer Herkunft.
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Miteinander der Religionen
Der hohe Ausländeranteil spiegelt sich auch im türkisch-islamischen Kulturzentrum mit seiner Mevlana-Moschee wieder. Mevlana ist der Name eines islamischen Mystikers, dessen Leitspruch "Komm nur, ja komm nur, wer immer du bist" auch für das Kulturzentrum steht. Dementsprechend versteht sich die Mevlana-Moschee als ein Ort der Versöhnung und des friedlichen Miteinanders der Religionen. |