Wo eine Villa ist, da ist auch ein Weg – wenn auch nur einer mit Tempo-30-Limit. Dies gilt mehr oder weniger für das ganze Quartier rund um die Kaiserstraße, wo die bislang größte flächendeckende Tempo-30-Zone Fürths insbesondere Eltern ein beruhigendes Gefühl vermittelt. Über die tempogezähmten Straßen kommen auch große wie kleine Radler sicherer voran, wenn sie einmal von den Radwegen entlang der größeren Straßen runter müssen. Über den Talweg lässt sich zwar ein Stück entlang der Flussauen radeln, doch für Touren ins südliche Rednitztal muss man noch auf den Radweg auf der Dambacher Seite wechseln. Deshalb schlagen die Stadtplaner zur Verbesserung der Naherholung das Anlegen von Fuß- und Radwegen innerhalb des Wasserschutzgebietes einschließlich eines Wegs unter der Kanalbrücke vor.
Mobilität gut
Mit dem Auto über die Schwabacher Straße ist man schnell in der Innenstadt oder auf der Südwesttangente, auch der Frankenschnellweg ist nicht weit. Doch auch ohne eigenes Fahrzeug geht es vorwärts, nicht weniger als sechs Buslinien – 67er, 173er, 174er, 177er, 178er und 180er – fahren den Stadtteil an und sorgen vor allem für die Mobilität der Kinder und Jugendlichen auf dem Weg von und zur Schule oder in die Freizeit. Lediglich der Nightliner lässt zu wünschen übrig, er bedient nur die nordöstlich und südlich wohnenden Nachtgogerer gut.
Einkaufen von A bis Z
Längere Anfahrtswege spart das im Viertel ansässige Bürgerzentrum Süd, das die Führerscheinstelle, die Kfz-Zulassung und das Einwohner- und Passamt beherbergt. Das ganz große Einkaufszentrum gibt es nicht, doch vor allem rund um die Kaiserstraße lassen sich die kleinen Dinge des täglichen Lebens oft zu Fuß in Supermärkten und anderen Läden besorgen. Von A wie Apotheke über B wie Babyausstatter bis Z wie Zeitungsladen ist so ziemlich alles vorhanden. Je nach Ausgangslage ist es nicht weit zu dem neuen 3500 Quadratmeter großen Einkaufszentrum an der Ecke Schwabacher und Herrnstraße oder zur Grünen Halle im Südstadtpark. |