Gründe für die starke Anziehungskraft von Fürth gibt es viele. Einer davon ist die familienfreundliche und sozial ausgewogene Wohnungspolitik. Der Abzug der amerikanischen Streitkräfte legte den Grundstein für eine außergewöhnliche Stadtentwicklung: weg von einer Zersiedelung der grünen Stadtränder, hin zu einer familiengerechten Neugestaltung zentraler Stadtteile, insbesondere in der Südstadt. Die Umwandlung freigewordener, ehemals militärisch genutzter Flächen in tausende attraktive Wohnungen und in ein mehrfach preisgekröntes Wohnumfeld wirkt seitdem wie ein Magnet auf Familien aus der ganzen Region.
Stadt im Grünen
Die grünen Oasen in Fürth sind einzigartig in der Region: der neu angelegte Südstadtpark auf dem Gelände der ehemaligen William-O.-Darby-Kaserne; die Frischluftschneisen der Pegnitz-, Rednitz- und Regnitztäler, der aus der Landesgartenschau 1951 hervorgegangene Stadtpark, der 500 Hektar große naturnah bewirtschaftete Stadtwald. Natur pur, gärtnerisch gepflegte Parks und landwirtschaftlich genutzte Wiesen und Felder liegen direkt vor der Haustüre und sind durch Fuß- und Radwege sensibel erschlossen. Zudem legt die Kleeblattstadt großen Wert darauf, Jahr für Jahr mehr Bäume am Straßenrand zu pflanzen, als gefällt werden. So wurden von 2000 bis 2006 insgesamt 1152 Bäume neu gepflanzt, im ganzen Stadtgebiet sind es über 16 000. Und wie die Umfrage zeigt, wissen die Fürther Familien ihre Stadt im Grünen mit dem hohen Freizeit- und Naherholungswert zu schätzen.
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Viele Fürther Familien haben auf ihren Häuserdächern Solaranlagen installiert und tragen somit aktiv zum Schutz der Umwelt bei.
Foto: Vogel |
Sonnige Aussichten für die Umwelt
Der Schutz der Umwelt und eine nachhaltige Energiepolitik haben in Fürth Vorrang. Bei der Nutzung der Sonnenenergie belegt Fürth einen vorderen Rang in der Solarbundesliga. Der Solarberg mit seiner Photovoltaikanlage ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden und hat ihr den Namen Solarstadt eingebracht. Ein 800 Meter langer Solarwall am Fuße des Bergs untermauert Fürths Spitzenposition. Die Solaranlagen auf den Dächern öffentlicher und privater Gebäude wachsen rasant. Mit Strom aus Sonnenenergie können bereits 1250 Fürther Familien versorgt werden. Die Nutzung der Solarenergie, die Umstellung weiterer Haushalte und Betriebe von Heizöl auf Gas und der Einsatz von Erdgasbussen durch die Stadt sind der Anfang vom Ende für viele tausend Tonnen des Klimakillers Kohlendioxid Jahr für Jahr. |