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Ingrid Rettlinger freut sich über viele ehrenamtliche Mitstreiter.
Foto: Schuller |
Seit zwölf Jahren gibt es im Klinikum einen gemütlichen Treffpunkt, der wie eine Oase im hektischen Krankenhausbetrieb wirkt, Ruhe und Geborgenheit vermittelt: die „Lila Ecke“. Hier bekommt man außerhalb des Patientenzimmers in entspannter Atmosphäre eine kostenlose Tasse Kaffe oder Tee, kann Kontakte schließen und vor allem mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen plaudern. So werden Kranke ihre Sorgen und Nöte los, tun der Seele etwas Gutes. Vor vier Jahren folgte der „Lila Ball“, ebenfalls ein ehrenamtliches Projekt, dessen Mitglieder Patienten von der Aufnahme bis zur Station betreuen, bei Untersuchungen begleiten oder kleine Besorgungen erledigen. Hinter diesen guten Ideen, die Unsicherheit und Ängstlichkeit mildern und den Umgang mit der Krankheit erleichtern, steht Ingrid Rettlinger. Sie koordiniert den Einsatz der 25 Ehrenamtlichen, die zum Teil von Anfang an zum lila Team gehören, und schult sie. Nun plant die Industriekauffrau und Heilpraktikerin, die sich auch psychologisch fortgebildet hat, ihre Angebote zu erweitern. „In Apotheken und Arztpraxen könnten Ehrenamtliche gemütliche Ecken betreiben, in Kirchengemeinden Gespräche von Mensch zu Mensch führen oder Besuchsdienste übernehmen“, so die Expertin, die auf 15 Jahre Erfahrung Ehrenamt verweisen kann und unter dem Motto der „Menschensorge“ noch viel mehr lila Oasen im Alltag auf die Beine stellen will. Die Farbe Lila steht dabei für Pausieren und Geborgenheit.
Dabei denkt Ingrid Rettlinger an Menschen im Ruhestand, die sich sinnvoll betätigen wollen, an Arbeitslose und alle, die Lust haben, gemeinnützig aktiv zu werden.
Wer bei den lila Angeboten einsteigen will, erreicht Ingrid Rettlinger, die sich auch über Sponsoren freut, unter der Telefonnummer 9 72 58 30. |