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Aktuelles aus dem Klinikum

3.5.2005 - Soziales & Gesundheit

Neue Augenklinik stärkt Medizinstandort

Im ersten Stock des Klinikum Fürth befindet sich seit einigen Tagen eine der modernsten und vor allem eine der renommiertesten Augenkliniken Deutschlands. Das Ärzteduo Ober und Scharrer führt in der Belegabteilung 2500 stationäre Eingriffe durch. Hinzu kommen jährlich rund 60 000 Behandlungen der Spezialisten in ihrer Praxis in der Moststraße.

Neue Augenklinik stärkt Krankenhaus und den Medi-zinstandort Fürth

Dr. Manuel Ober und Dr. Armin Scharrer zeigen OB Dr. Thomas Jung und Klinikumsvorstand Peter Krappmann (v. re.) wie mit dem medizinischen Gerät die Sehstärke gemessen wird.

Foto: Mittelsdorf


Kein Wunder also, dass Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung bei der offiziellen Einweihung der hellen Zimmer und der zwei neuen Operationssäle der Station 11 im Klinikum vom bedeutendsten Augenzentrum sprach und forderte, diese Tatsache noch mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Schließlich werden nach Angaben des OB, nirgendwo in der Bundesrepublik so viele Augenoperationen vorgenommen wie in der Kleeblattstadt durch das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Dr. Ober, Dr. Scharrer und Kollegen sowie die Augenklinik Fürther. Die nächstgrößere Augenklinik befinde sich in Hamburg und könne auf 2000 Operationen verweisen.

Der Einzugsbereich – so das Stadtoberhaupt - gehe auf Grund des Rufs der Augenärzte weit über die bayerischen Grenzen hinaus. "Die neue Station bedeutet nicht nur eine Stärkung des Klinikums, sondern auch der ganzen Stadt, schließlich nehmen die Patientinnen und Patienten einen sehr guten Eindruck von Fürth mit ", erklärte Jung.

Vor etwa 20 Jahren haben die Spezialisten für die Behandlung und Operation von Grauen und Grünen Star Scharrer und Ober in Fürth begonnen. Der damalige Oberbürgermeister Uwe Lichtenberg hatte ihnen Belegbetten im Klinikum verschafft. "Zwischenzeitlich", erzählt Ober, "wurden wir ins Waldkrankenhaus ausgelagert." Danach fand die Belegabteilung Räumlichkeiten in der alten Kinderklinik, die aber auch schnell nicht mehr ausreichten. "Wir haben viele Möglichkeiten erörtert und wieder verworfen", erinnert sich auch Klinikumsvorstand Peter Krappmann. Bis man mit der neuen Augenklinik – da sind sich alle Beteiligten einig – die optimale Lösung gefunden hatte.

Vor allem auch zum Wohle der Patienten, die sich bei der Einweihungsfeier ausnahmslos positiv über die modernen Bedingungen in der Station 11 äußerten.

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