Der November ist traditionell der Monat, in dem in Fürth die besten Nachwuchskünstler ausgezeichnet werden. Drei Kulturförderpreise, dotiert mit jeweils 2000 Euro, wurden heuer vergeben. Auf dem Siegertreppchen standen Sabine Härting, Elke Fenneteau und das Ensemble KlangLust, die alle beweisen, dass sich die Kleeblattstadt zunehmend zum wahren Kulturstandort entwickelt.
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Gruppenbild mit allen Preisträgern
Foto: Altenberger |
Die Theater- und Kunstmalerin Sabine Härting (31), die aus Schleswig stammt, vor einem Jahr nach Fürth kam und als Ausnahmetalent gilt, machte besonders mit ihren schwarz-weißen „Frauen-Bildern“ von sich reden. Sie liebt es großformatig, opulent und dramatisch, passend zur Welt des Theaters und der Kulissen.
Elke Fenneteau (31), die auch durch ihr Engagement für den „Kulturort“ in der Badstraße 8 bekannt ist, überzeugte die Jury mit ihren geradlinigen Bleistiftzeichnungen, die oft von Bruchstücken geprägt sind und Gegenstände oder Menschen andeuten. Dabei schält sie zeichnerisch die Essenz heraus. Sie stellte ihre Arbeiten multimedial mit einer Videopräsentation vor.
Das Wortspiel KlangLust ist bei dem Ensemble, das Bernd Müller (35) leitet, wörtlich zu nehmen. Das breite Repertoire der 25 jungen Damen und Herren, das in musikalischer Perfektion dargeboten wird, enthält Werke vom Barock über Klassik und Romantik bis zur Gegenwart. Das Kammerorchester der „Jungen Fürther Streichhölzer“ besteht vorwiegend aus ehemaligen Mitgliedern des beliebten Jugendsinfonieorchesters und wurde 1997 gegründet. In letzter Zeit hat man sie vor allem mit geistlicher Musik gehört.
Die Talentpreise des Theatervereins 2006 gingen an das Schauspieler- Duo Corinna Little und Jonas Rosen, Marimbaphon-Spieler Tilman Gosses, Pianist Justus Strübing und Schlagzeuger Julian Fau. |