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11.3.2002 - Kunst & Kultur

Jakob-Wassermann-
Literaturpreis für Dagmar Nick

Bei einem Festakt im Stadttheater hat Oberbürgermeister Wilhelm Wenning den Jakob-Wassermann-Literaturpreis 2002 der Stadt Fürth an Dagmar Nick verliehen. Die in München lebende Schriftstellerin ist nach Hilde Domin (1999) und Edgar Hilsenrath (1996) die dritte Trägerin der mit 10 000 Euro dotieren Auszeichnung.

Dagmar Nick mit Professor Ernst Vogt

Foto: Mittelsdorf

Geehrt wurde das Gesamtschaffen der 1926 in Breslau geborenen Autorin. Ihr Oeuvre, umfasst Lyrik, erzählende Prosa und Reiseliteratur. Dagmar Nicks Werk wurde von dem Münchner Literaturwissenschaftler und Altphilologen Professor Ernst Vogt gewürdigt. Er lobte die hohe Anschaulichkeit und Zugänglichkeit ihrer Lyrik. Ihr von Humanität durchzogenes Werk sei den jüdischen und den griechischen Wurzeln der europäischen Kultur zutiefst verpflichtet und in mehr als fünf Jahrzehnten kontinuierlichen Wachsens zu einem festen Bestandteil der zeitgenössischen Literatur geworden: "Um sein Überdauern braucht man sich keine Sorgen zu machen."

Mit dem Jakob-Wassermann-Literaturpreis, der in Zukunft alle zwei Jahre verliehen wird und die am höchsten dotierte Auszeichnung der Kleeblattstadt ist, soll an den berühmten Autor erinnert werden. "Ich bin mir sicher, dass es ganz im Sinne Jakob Wassermanns wäre, die heutige Preisverleihung in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen", sagte Oberbürgermeister Wilhelm Wenning in seiner Rede. "Ganz so wie sein Lebenswerk stets auch ein Kampf dafür war."

In ihrer Dankesrede bezeichnete Dagmar Nick die Würdigung ihres Gesamtschaffens durch den Wassermann-Literaturpreis sichtlich bewegt als Geschenk.


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