Kunstfreunde aus Fürth und anderswo haben es mit Freude vernommen: Nach vielen Jahren der Diskussion konnte die Städtische Galerie endlich ihre Pforten öffnen.
Bis zuletzt waren die Handwerker und vor allem Galerieleiter Hans-Peter Miksch am Werkeln um rechtzeitig zur offiziellen Eröffnungsfeier alles fertig zu haben. Und die Bemühungen haben sich gelohnt: Die ehemalige Schalterhalle der Kreissparkasse am Königsplatz 1 präsentiert sich als kleiner, aber sehr feiner Ort, um dem interessierten Publikum Werke der Bildenden Kunst zu präsentieren.
Lediglich ein halbes Jahr haben die Umbauarbeiten gedauert, um neben dem Wirtschaftsrathaus die kunst galerie fürth zu etablieren. Hans-Peter Miksch, der seit Juli für die Einrichtung verantwortlich zeichnet, hat mit der ersten Ausstellung, die noch bis 8. Dezember zu sehen ist, einen eleganten Bogen von der früheren Nutzung des Gebäudes zur jetzigen geschlagen. "WährungsTausch" lautet der beziehungsreiche Titel, und die Werke der fünf Künstlerinnen und Künstler zeigen die Vielfalt des Themas und die Verbindungen und Verflechtungen zwischen Geld und Kunst. Für das kommende Jahr plant Miksch sieben Ausstellungen, die wir auch hier in der StadtZeitung regelmäßig vorstellen werden.
Raum und Konzept wurden denn auch bei der Eröffnung gelobt. Während sich der künftige Kulturpreisträger Ortwin Michl freute, "das erleben zu dürfen", bezeichnete OB Dr. Thomas Jung die kunst galerie fürth als weiteres bedeutendes Glied einer Kulturkette, die sich in Fürth zu etablieren beginnt.
Glücklich über die endlich realisierte Galerie zeigte sich auch Reinhild Fleischmann. Sie hat mit ihrer Spende im Namen ihres Mannes, dem 1999 verstorbenen Schul- und Kulturreferenten Gerd Fleischmann, die von Markus Kronberger entworfenen Leuchtbänder an der Fassade finanziert.
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