Der Neubau der Kinderklinik ist voll im Zeitplan. Deshalb konnte zum vorgesehenen Zeitpunkt gefeiert werden. Rund 21,5 Millionen Euro betragen die Kosten für den 3. Bauabschnitt, der auch noch die Aufstockung der Erwachsenen-Intensivstation beinhaltet. Für die verbesserte medizinische und diagnostische Betreuung der jungen Bürgerinnen und Bürger muss die Stadt Fürth trotz Fördergelder vom Freistaat und der Bezirksregierung 4,4 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt finanzieren.
Ein Kraftakt ist die Finanzierung des knapp 650 000 Euro teuren Therapeutischen Spieltreffs, der auf dem Neubau entstehen soll, allein über Spenden. Dies hat sich der Verein „Freunde und Förderer der Kinderklinik Fürth“ zum Ziel gesetzt. Im Spieltreff werden alle Dienste, die bisher über das ganze Haus verstreut waren, auf einer Ebene zusammengefasst. Sozialpädagogen, Psychologen, Erzieher, Diätassistenten und Lehrer unterstützen dort Ärzte und Pflegepersonal und betreuen die kranken Kinder individuell und tragen so zur Verbesserung der Gesamtsituation und des Heilungsprozesses bei.
Der Landkreis Fürth ist in Bayern der einzige, der über kein eigenes Krankenhaus verfügt, aber auch nichts zur Finanzierung des Klinikums in Fürth beiträgt - obwohl der Großteil der Landkreisbewohner die Leistungen des Fürther Klinikums in Anspruch nimmt. Darum hofft der Förderverein auch auf Spender aus dem Landkreis, schließlich wird die moderne neue Kinderklinik den Bewohnern aus Stadt und Land zugute kommen. |