Seit 1. April ist sie im Amt: Daniela Eisenstein, die neue Leiterin des Jüdischen Museums Franken in Fürth. Bei ihrer offiziellen Vorstellung im Rahmen eines Pressetermins erläuterte die 33-jährige gebürtige Amerikanerin, die zuletzt im Jüdischen Museum Frankfurt tätig war, einige grundsätzliche Aspekte ihrer Arbeit in Fürth. Ein umfassendes Konzept wird Eisenstein im Herbst der Öffentlichkeit präsentieren.
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Daniela Eisenstein mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und dem Vorsitzenden des Trägervereins, Gerd Lohwasser (rechts im Bild) vor dem Jüdischen Museum.
Foto: Kramer |
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Wichtig sei es ihr, dass das Museum die verschiedenen Themen rund um das Judentum lebendig und veränderlich präsentiert; auch das spielerische Element solle in Zukunft bei bestimmten Aktionen stärker berücksichtigt werden. Engere Kontakte will Daniela Eisenstein nicht nur zu Akademikern - beispielweise Volkskundlern und Judaisten - in der Region knüpfen, auch mit den Schulen in ganz Mittelfranken möchte die neue Leiterin stärker kooperieren.
Erste Gespräche hatte Eisenstein bereits kurz nach ihrer Ernennung mit den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinden in Fürth und Nürnberg, Haim Rubinsztein und Arno Hamburger, geführt. Beide zählten zu den schärfsten Kritikern des bisherigen Museumschefs Bernhard Purin, der Anfang März seine neue Aufgabe in München begonnen hat. "Wir waren uns im zwischenmenschlichen Bereich sympathisch. In einigen Punkten wird es möglich sein, zu kooperieren", so Eisenstein.
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