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| 20.1.2005 - Soziales & Gesundheit |
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Anerkennungspreis für Mütterzentrum |
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Das Fürther Mütterzentrum e. V. (MÜZE) ist eine Einrichtung, die immer wieder bundesweit Beachtung findet und für Furore sorgt. Dieser Tage wurde die als Elterninitiative gestartete Einrichtung, die sich schon längst zu einer integralen sozialen Anlaufstelle der Innenstadt entwickelt hat, einmal mehr ausgezeichnet. In Berlin nahmen Bürgermeister Hartmut Träger und das MÜZE- Vorstandsmitglied Kerstin Wenzl stellvertretend für alle Projektbeteiligten den Anerkennungspreis "Soziale Stadt 2004" aus den Händen des Staatssekretärs für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Tilo Braun, entgegen.
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Tolle Auszeichnung: Das MÜZE erhielt den Preis Soziale Stadt 2004.
Foto: privat |
Der vom Deutschen Städtetag, dem Bundesverband Deutscher Wohnungsunternehmen, einzelnen Wohnungsunternehmen, der Schader-Stiftung und dem Bundesverband für Wohneigentum und Stadtentwicklung ausgelobte Preis honoriert "Bemühungen um soziales Miteinander und die gezielte Förderung von Bedürftigen in den Stadtquartieren".
Insgesamt wurden 207 Arbeiten eingereicht. Acht Projekte zeichnete die Jury mit dem Preis Soziale Stadt 2004 aus, zehn, darunter das MÜZE, erhielten Anerkennungspreise. Ziel des Wettbewerbs war das Interesse der Öffentlichkeit für die sozialen Probleme, aber auch die Aktivitäten in den Stadtquartieren zu wecken. Daher gab es für die Preisträger auch keine finanziellen Zuwendungen.
Beim Fürther Mütterzentrum lobt die Jury, dass der Verein mit seinen Angeboten eine "starke Ausstrahlung und hohe Akzeptanz" erreicht habe. Anerkennung verdienten vor allem die interkulturellen Angebote, die die ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger einbeziehen.
Das MÜZE ging 1988 als eine ehrenamtlich arbeitende Elterninitiative an den Start. Mittlerweile stellt der Verein eine Gemeinbedarfseinrichtung mit professionellem Angebot in den Bereichen Kinderbetreuung, Jugendhilfe, interkulturelle Arbeit und Vermittlung von Sozialdiensten dar. Kein Wunder, dass Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung von einer zentralen Rolle bei der sozialen Stabilisierung der Bevölkerung in der Innenstadt spricht. "Die Auszeichnung verdeutlicht einmal mehr, welch hervorragende Arbeit im MÜZE geleistet wird", so der OB. Stadtbaurat Joachim Krauße, der federführend das Programm Soziale Stadt in Fürth betreut, wertet den Anerkennungspreis als weiteren Beleg, dass die Stadt mit den Bemühungen in der Innenstadt auf einem guten Weg ist. "Dieser Erfolg zeigt, ähnlich wie der DIFA-AWARD der Deutschen Immobilien Fonds AG der Raiffeisenbanken, den das Quartiersmanagement für seine Tätigkeit vor einigen Wochen erhielt, dass sich Fürth und vor allem die Arbeit, die hier geleistet wird, nicht zu verstecken braucht". "Das bestätigt uns in unseren Bemühungen", so der Stadtbaurat, "und macht Mut, den eingeschlagenen Weg fortzuführen."
Das MÜZE wurde bereits mit mehreren Preisen, wie zum Beispiel dem Förderpreis "Aktive Bürgerschaft 2001" oder den Preis "Mama 2002" des Bundesverbandes für Mütterzentren ausgezeichnet. |
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2012
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