Erfreuliche Nachricht kommt aus der Badstraße: Obwohl Parkplätze für das Quartier geschaffen werden, bleibt die idyllische Künstlerkolonie weitgehend erhalten. Ursprünglich war geplant, das Gelände am früheren Flussbad ganz für Anwohnerparkraum zu nutzen und den in den vergangenen Jahren dort entstandenen Treffpunkt von Künstlern aufzulösen.
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Schöner Rahmen für eine Vertragsunterzeichnung: Bei Frühlingssonne wurde der Nutzungsvertrag auf dem alten Flussbadgelände besiegelt.
Foto: Kramer |
Nachdem sich das Parken aber durch die beiden neuen Parkhäuser in der Mathildenstraße und bald auch in der Ottostraße deutlich entspannen wird, zeichnete sich folgender Kompromiss ab: Die Stadt legt am Grundstücksrand zur Badstraße etwa 20 Stellplätze an und der zur Rednitz hin gelegene Teil der Fläche samt zweier Gebäude wird von der Künstlerinitiative „Badstraße 8 e.V.“ weiterhin zu kreativen Zwecken genutzt.
Diese Vereinbarung, die Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und die Vereinsvorsitzende Elke Feneteau unterzeichneten, gilt zunächst für fünf Jahre. Die Gebäude, die der Verein in Eigeninitiative derzeit renoviert, werden auch künftig Künstlern aus der Region zur Verfügung stehen, die sich hier einmieten können.
Weiter planen Elke Feneteau und ihre Mitstreiter eine behutsame Öffnung des Geländes für die Öffentlichkeit - ein erster Schritt dazu soll das Eröffnungsfest am 13. Mai, ab 17 Uhr sein. Zusätzliche Aufmerksamkeit wird das reizvoll gelegene Gelände erfahren, wenn die von der Stadt geplante Uferpromenade entlang der Rednitz gebaut wird.
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