Panoramabild der Stadt Fürth, Link zur Startseite
Fürther Rathaus Wirtschaft Stadtentwicklung Leben in Fürth Tourismus eDienste

Das Stadttheater zieht Bilanz

Das Stadttheater blickt auf eine erfolgreiche Spielzeit zurück. Der Musentempel beteiligte sich neben etlichen Premieren auch mit vier Auftragswerken sowie der Ausrichtung der 25. Bayerischen Theatertage am großen Fürth-Jubiläum. Mit fünf Ur- und Erstaufführungen zeigt das Haus ein zeitgemäßes Profil und will diese Richtung weiterverfolgen. Mit der Uraufführung des Kabaretts „Selten so gedacht“ kooperierte das Stadttheater erfolgreich mit dem Bayerischen Fernsehen. Der Fürther Autor Ewald Arenz schrieb mit „Petticoat & Schickedance“, einer Wirtschaftswunder-Revue über Gustav Schickedanz, Max Grundig und Ludwig Erhard, ein ironisch-witziges Stück über drei bedeutende Persönlichkeiten der Stadtgeschichte. Die Auslastung des Auftragswerks unter der musikalischen Leitung von Thilo Wolf lag bei 100 Prozent, so dass bei ungebrochener Nachfrage im Dezember weitere neun Vorstellungen angesetzt sind.

Schlusspunkt und Glanzlicht der Spielzeit waren die 25. Bayerischen Theatertage. Insgesamt sahen rund 10300 Zuschauer die 49 Vorstellungen der 32 beteiligten Bühnen. Die Gesamtauslastung betrug 81 Prozent. Das Festival-Feeling und das ansprechende Rahmenprogramm im Spiegelzelt sorgten für heitere Stimmung.

Das Stadttheater Fürth blickt bei einem Abonnentenstamm von 6760 Personen mit zahlreichen hochkarätigen Gastspielen sowie acht Premieren und rund 110 800 Besuchern bei 295 Vorstellungen auf eine Spielzeit zurück, die eine Top-Auslastung von 85 Prozent (im Theater) und 88 Prozent (im Kulturforum) ausweist.

Im Herbst erwarten weitere Highlights das Publikum. Den Auftakt macht ein großes Theaterfest am Sonntag, 23. September, ab 11 Uhr. Ob im großen Haus, auf der Probebühne oder auf dem Vorplatz – das Fest wartet mit einem bunten Programm auf. Auf dem Theatervorplatz sorgen Bands wie Stefan Hippe & Fred Munker, Travelling Playmates, Rhythm & Sax und Harzers Bazaar für gute Laune. Drag-Queen Ellen Lang, der Zauberer Danny Ocean, ein Preisrätsel, Caféhausmusik im Foyer und ein reichhaltiges kulinarisches Angebot bereichern das Fest. Theaterpädagoge Johannes Beissel gibt um 14 Uhr einen Schauspiel-Workshop und Choreografin Jean Renshaw einen Tanz-Workshop für Jedermann. Für Kinder wird außerdem im Theaterfoyer ein Maskenbasteln angeboten. Manfred Dotter, technischer Leiter des Stadttheaters, versteigert um 14.30 Uhr Dekorationsteile, Requisiten und Kostüme. Auf der großen Bühne präsentiert Dramaturg Felix Eckerle um 15.30 Uhr einen informativen und unterhaltsamen Querschnitt aus dem neuen Spielplan: Es wird musiziert, gesungen, getanzt; Stücke werden in Ausschnitten oder in Form kurzer Interviews vorgestellt.

Ab dem 29. September, 19.30 Uhr, ist dann die Jubiläumsshow „15 Jahre Roehrig & Goerigk show & dance“ zu sehen. „Ganna oder die Wahnwelt“, eine Oper nach dem autobiografischen Roman „Joseph Kerkhovens dritte Existenz“ von Jakob Wassermann, wird am Donnerstag, 18. Oktober, uraufgeführt. Das Libretto stammt von Jörg W. Gronius, die Musik schrieb Hans Kraus-Hübner. Die Inszenierung übernimmt Robert Lehmeier, die Musikalische Leitung Frank Strobel.

Das letzte Auftragswerk (Uraufführung am 29. November) ist „Mayim Mayim – Miniaturen des Erinnerns – getanzt für die 33 Kinder des jüdischen Waisenhauses Fürth“. Unter der künstlerischen Leitung von Jutta Czurda entsteht ein tänzerisches Patenschafts-Projekt, bei dem 33 internationale Choreografen jeweils eine Kurz-Choreografie in Erinnerung an eines der 33 Kinder erstellen, die 1942 aus dem jüdischen Waisenhaus Fürth nach Polen deportiert und ermordet wurden.

 

zurueck Zurück Versendenversenden Druckendrucken
2012 © Stadt Fürth - Impressum
Sitemap Home Kontakt
Schnellsuche
erweiterte Suche
Stadttheater
(0911) 9 74-24 00

E-Mail senden