„Nach dem 90-Minuten-Film hatte ich noch so viel Material übrig, dass ich es bedauert hätte, wenn dies einfach in meinem Archiv verschwunden wäre.“ So hat die Fürther Journalistin Evi Kurz nach ihrem bereits in der ARD und im Bayerischen Fernsehen gesendeten und viel gelobten Film „Die Kissinger- Saga“ ein Buch gleichen Titels verfasst und jetzt veröffentlicht.
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Zeigten sich begeistert von der Kissinger-Saga: OB Dr. Thomas Jung (re.) bei der Buchpräsentation mit Autorin Evi Kurz.
Foto: Kramer |
Auf rund 240 Seiten beschreibt die Autorin zum einen die Schwierigkeiten, die sich ihr bei der Kontaktaufnahme mit dem ehemaligen US-Außenminister und Fürther Ehrenbürger in den Weg stellten. Den Hauptteil nimmt aber die Erinnerung der Kissinger-Brüder Walter und Henry an ihre Geburtsstadt Fürth ein – an ihre dort verlebte Kindheit und Jugendzeit.
Henry Kissinger, der bislang Aussagen über sein Privatleben konsequent verweigert hatte, gewährte Evi Kurz erstmalig Einblicke in die Zeit, bevor er, sein Bruder und seine Eltern 1938 in die USA emigrieren mussten. Doch, so berichtete Kurz bei der Buchvorstellung im Rathaus, war es nicht nur ein Geben von Informationen – Henry Kissinger bedankte sich bei ihr, nach dem er Ausschnitte des Films gesehen hatte, mit den Worten: „Durch Sie habe ich den Schlüssel zu meiner Kindheit zurückbekommen.“
Kissinger, der noch immer auf internationalem Parkett agiert, sei erstaunt gewesen, wie wenig er über die Jahre in Fürth und das Leben seiner Eltern wusste.
„Die Kissinger-Saga“ ist ab sofort im Buchhandel und im Jubiläumsshop am Kohlenmarkt 4 zum Preis von 24.90 Euro erhältlich. Ebenfalls im Verkauf: Die DVD „Kissinger-Saga“ inclusive 30 extra Minuten bisher unveröffentlichtes Filmmaterial (17.95 Euro).
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