|
|
|
|
 |
 |
| 24.11.2005 - Umwelt |
|
Städtebaulicher Missstand beseitigt |
 |
Auf dem Gaußhain hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung die letzte von insgesamt 52 Linden gepflanzt. Das Stadtoberhaupt sprach von der Aufwertung einer unansehnlichen Brachfläche, die immer wieder für wilde Ablagerungen genutzt wurde. „Sogar alte Autobatterien wurden auf dem Gelände entsorgt“, bestätigte Rolf Wunderlich, Leiter des benachbarten Jugendhauses Hardhöhe.
 |
|
Unterstützt von den Vorständen der Kleingarten-kolonien Kieselbühl I und II pflanzte Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung eine Linde auf dem Gaußhain.
Foto: Mittelsdorf |
Bei der Pflanzung gingen die Vorstände der beiden an den Gaußhain angrenzenden Kleingartenkolonien Kieselbühl I und II, Arnold Stecker, Artur Faul und Hermann Gühring, hilfreich zur Hand. Sie freuten sich ebenfalls über die Aufwertung der Fläche. Der OB hob hervor, dass die Kleingärtner für viel Grün sorgten und mit dafür verantwortlich seien, dass sich Fürth als Stadt im Grünen bezeichnen könne.
Ein weiteres wichtiges Argument dafür sei, dass in der Kleeblattstadt Bäume einen überaus hohen Stellenwert haben. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Einwohner auch in anderen Städten so aufpassen, wenn ein Baum gefällt wird“, sagte Jung. Jedes Mal gäbe es Beschwerden und Fragen, ob das tatsächlich nötig sei.
Deshalb lege er zusammen mit Stadtbaurat Joachim Krauße großen Wert darauf, dass in jedem Jahr mehr Bäume im Straßenraum gepflanzt als gefällt werden. In diesem Jahr hat das Grünflächenamt nach Auskunft von Baumpfleger Dirk Osterloh 225 Neupflanzungen vorgenommen. Dem stehen 137 Fällungen gegenüber, was ein Plus von 88 Bäumen bedeutet. Wichtigste Maßnahmen erfolgten heuer in der Cadolzburger und Vacher Straße sowie an der Billinganlage und dem Parkplatz an der Flößaustraße.
Besonders freute sich OB Jung, dass mit dem Gaußhain nicht nur ein städtebaulich unansehnlicher Missstand beseitigt wurde, sondern auch der ursprüngliche Planungsgedanke der Hardhöhe aufgegriffen und die Grünachse nach Nord-Westen geschlossen werden konnte. Es handelte sich um eine kostengünstige Lösung, die mit Ausgleichzahlungen aus der Befreiung von der Baumschutzverordnung finanziert würde. |
 |
|
|
 |
 | |
2012
© Stadt Fürth - Impressum |
|
|