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23.3.2005 - Solarstadt

Fürth hat sich zur Solarstadt entwickelt

In Bayern und in Deutschland nimmt Fürth im Bereich der Nutzung von Solarenergie eine Spitzenstellung ein. Unter den Großstädten rangiert die Kleeblattstadt bayernweit an erster Stelle, deutschlandweit auf dem dritten Platz, hinter Freiburg und Ulm.

Auch im privatem Bereich wächst die Verwendung Solaranlagen

Foto: Umweltplannungsamt

Ein entscheidender Grund, dass sich Fürth in den vergangenen Jahren auf diesem Sektor enorm weiterentwickelt hat, liegt darin, dass Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in der Gewinnung von Sonnenenergie eine der wichtigsten Zukunftstechnologien sieht. Daher macht sich das Fürther Stadtoberhaupt seit seinem Amtsantritt im Jahr 2002 für die Nutzung von Solarstrom stark. Nach seiner Ansicht stehen dabei nicht nur umweltpolitische Gesichtspunkte im Vordergrund. Er sieht in der Solarstrom-Gewinnung auch einen boomenden Wirtschaftsfaktor, der für neue Arbeitsplätze sorgt.

Immer wieder unterstützt er Projekte zur Nutzung der Sonnenenergie und treibt sie energisch voran. Dazu gehörte auch, dass er Johann Gerdenitsch, den Leiter der Umweltplanung zum Solarbeauftragten ernannte. Mittlerweile hat die Kleeblattstadt nicht nur seine Solarstrom-Produktion verzehnfacht, sondern verfügt auch über ein Know-how, das in Städten wie Wiesbaden, Aachen, Gelsenkirchen oder Augsburg gefragt ist und das sich unter dem Motto "Solarstadt Fürth – Entwicklungsmodell für bayerische Städte und Landkreise" mittlerweile zu einem wahren Exportschlager entwickelt hat.

Wichtigste Stützen der Solarstadt Fürth sind der Solarberg Atzenhof, das Programm Photovoltaikanlagen auf Schuldächern und städtischen Gebäuden und Landwirte, die auf ihren Gebäuden großflächige Anlagen installiert haben.

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