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24.3.2004 - Solarstadt

Fürth erobert 3. Platz in der Solar-Bundesliga

Dank einer hervorragenden Offensivleistung in der Herbstsaison des vergangenen Jahres hat sich Fürth vom 15. Patz auf den 3. Platz in der Bundesliga für Städte ab 100 000 Einwohner vorgearbeitet.

Zu entnehmen ist dies der aktuellen Tabelle der Solar-Bundesliga-Gesamtwertung für die Saison 03/04. Im spannenden Rennen um die Deutsche Meisterschaft rangieren nur noch die beiden Württembergischen Solarzentralen Ulm (auf Rang 2) und Freiburg, das die Spitzenposition einnimmt, vor Fürth. Innerhalb Bayerns hat Fürth Rang 1 erklommen gefolgt von Erlangen, Regensburg und München die in der Bundesliga die Ränge 6, 9 und 10 einnehmen.

Zu verdanken ist dieser Spitzenplatz einer geschlossenen Mannschaftsleistung der SpVgg Solar-Fürth, die beim Präsidenten des Vereins, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, beginnt. Er verfolgt konsequent das Ziel, Fürth zur Solar-Stadt zu entwickeln, beginnt. Einen guten Griff hat der Präsident bei der Trainerwahl bewiesen: Mit dem Solarbeauftragten Johann Gerdenitsch hat er einen Betreuer gefunden, der die Mannschaft auf Offensive eingestellt hat.

Natürlich wäre dieser Erfolg ohne eine geschlossene Mannschaftsleistung nicht möglich gewesen. Diese Leistung resultiert aus vielen Einzelaktionen der auf dem Feld stehenden Akteure. Im Einzelnen sind dabei hervorzuheben:

  • etwa 120 Eigenheim-Besitzer, die fast 1500 Quadratmeter solarthermische Anlagen auf ihren Dächern installiert haben,
  • weitere fast 90 Eigentümer von Einfamilien-Häusern die etwa 190 KWp photovoltaische Leistung erbrachten,
  • 8 Schulen mit einer Photovoltaik-Leistung von insgesamt 250 KWp,
  • mehr als 10 Landwirte, die auf ihren Dächern fast 200 KWp Photovoltaik-Leistung installiert haben und
  • mehr als 120 Bürger aus Fürth und der Region die zusammen mit der Stadt und der Sparkasse Fürth das bundesweit beachtete Großprojekt Energieberg Atzenhof in die Tat umgesetzt und damit einen wahren Volltreffer gelandet haben.


Belegt wird dieser wichtige Beitrag des Energiebergs übrigens auch mit einem 18. Rang der Anlage unter den globalen Top 50.

Doch wie eine alte Fußballer-Weisheit sagt: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel." Die nächste Runde hat also schon begonnen, so dass nicht viel Zeit bleibt, sich auf den Lorbeeren der Gegenwart oder der Vergangenheit auszuruhen. Es gilt nun, diese Spitzenposition zu verteidigen und weiter auszubauen. Die Vorkehrungen dazu sind nach den Worten des Präsidenten Dr. Thomas Jung bereits getroffen. So laufen derzeit die Ausschreibungen für vier städtische Gebäude, deren Dächer die Stadt für Photovoltaik-Anlagen verpachten wird. Sie sollen eine Photovoltaik-Leistung von fast 200 KWp erbringen.

Werbeaktionen in Kooperation mit solid, dem Bund Naturschutz, lokalen und regionalen Solar-Unternehmen und -initiativen sind kurzfristig anberaumt und sollen einen weiteren Entwicklungsschub bewirken. Auch eine bundesweite Präsentation der Solarstadt Fürth bei einschlägigen Fachkonferenzen und Ausstellungen sollen mit dazu beitragen, dass Image Fürths als Solarstadt über seine Grenzen hinaus zu stärken.
"Es gibt also noch viel zu tun auf dem Weg zum Ziel", betont Trainer Gerdenitsch. "Der 3. Rang in der Solar-Bundesliga zeigt auf jeden Fall, dass der eingeschlagene Weg richtige ist und wir die Offensive "Solarstadt Fürth" auch weiterhin nachhaltig verfolgen werden", so der Präsident.

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