Am vergangenen Wochenende hat der Solarbeauftragte der Stadt Fürth, Johann Gerdenitsch, in Berlin zwei besondere Auszeichnungen entgegengenommen. Urkunden für den dritten Platz in der Solarbundesliga und für den Zubaumeister der Saison. Vom 15. Patz auf den dritten Rang hat sich die Kleeblattstadt in der Klasse der Städte ab 100 000 Einwohner verbessert, hinter Freiburg und Ulm. Bayernweit ist Fürth Meister, gefolgt von Erlangen, Regensburg und München, die in der Solarbundesliga die Ränge sechs, neun und zehn einnehmen.
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Der Fürther Solarbeauftragte Johann Gerdenitsch (Mitte) nahm von Carla Vollmer und Andreas Witt die Urkunden für den dritten Platz in der Solar-bundesliga und für den Zubau-meister der Saison entgegen.
Foto: Solarbundesliga |
Für Johann Gerdenitsch, dem Leiter der städtischen Umweltplanung ein Ergebnis, auf das die Stadt stolz sein kann, haben sich doch die Bemühungen zur Förderung des Einsatzes von Solarenergie auch in Zahlen bemerkbar gemacht und konnte so ein Beitrag zur Schadstoffreduzierung bei der Energiegewinnung geleistet werden. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg war die Inbetriebnahme des Solarkraftwerkes am ehemaligen Müllberg Atzenhof, das bundesweit auf viel Beachtung und Resonanz stößt.
Aber auch die Programme zur Nutzung von solarthermischen und Photovoltaikanlagen auf Eigenheimen, die von Gerdenitsch intensiv gefördert und betreut werden, haben Wirkung gezeigt. Zahlreiche Fürther Hausbesitzer nutzten die Unterstützung und Beratungsleistungen von Stadt, aber auch Einrichtungen wie dem Solar- und Demonstrationszentrum (solid). Gleiches gilt für einige Landwirte, die sich ebenfalls auf ihren Höfen Anlagen zur Gewinnung von Sonnenenergie installiert haben. Schon seit Jahren wird in Fürth das Projekt Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden und Schulen mit großem Erfolg unterstützt. Acht Schulen mit Photovoltaikanlagen kamen in den letzten zwei Jahren hinzu.
Die Nutzung regenerativer Energiequellen, besonders der Sonnenenergie, ist in der Kleeblattstadt ein zentraler Bestandteil der Umweltpolitik. Daher wurde auch der Posten eines Solarbeauftragten geschaffen. Ziel von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung ist es, Fürth als Solarstadt zu etablieren. Und das nicht nur aus umweltpolitischen Gründen. Das Stadtoberhaupt sieht in der Solarstrom-Gewinnung auch einen boomenden Wirtschaftsfaktor, der für neue Arbeitsplätze sorgt: "Die solare Wende ist wichtig für das ganze Land, wichtig aber vor allem auch für Fürth, haben wir doch zum Beispiel mit der Flabeg den größten europäischen Solarspiegelhersteller und mit der Firma GWU-Solar ein aufstrebendes Unternehmen, das auf die Nutzung von Sonnenenergie spezialisiert ist."
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter http://www.solarbundesliga.de/.
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