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Stadtökologischer Lehrpfad

Seit 1999 bietet der Stadtökologische Lehrpfad Einblicke über die wechselseitige Beziehung von Mensch und Natur. Er führt den Besucher zu stadttypischen Lebensgemeinschaften, wie etwa den städtische Friedhof als Lebensraum seltener Vogelarten oder den ökologisch ausgebauten Scherbsgraben.

Der Lehrpfad besteht aus zwei Touren. Die im Jahr 1999 eröffnete Route A ist drei Kilometer lang. 2003 folgte die Route B, die sich über sieben Kilometer erstreckt.

Zum stadtökologischen Rundgang (Route A) lädt auch eine Begleitbroschüre ein, die neben zahlreichen Fotos Wissenswertes zur Ökologie rund um den Lehrpfad bereit stellt. Sie kostet zwei Euro und kann beim Amt für Umweltplanung bestellt werden.

Speziell für Schulen und Kinderbildungseinrichtung (Jahrgangsstufe eins bis sechs) kann ein begleitendes Kinderaktionsprogramm gebucht werden. Es informiert spielerisch über Lebensbedingungen und ökologische Nischen in der Stadt und lässt die Naturräume mit allen Sinnen erleben.

Weitere Informationen dazu geben
Dipl.-Geogr. Monika Preinl,
Telefon: 0911/974-1254 (vormittags) und
Dipl.-Ing. Karin Diedrich,
Telefon 0911/974-1269 (vormittags) zur Verfügung.


Der Stadtökologische Lehrpfad

Route A wurde im Juli 1999 eröffnet und führt durch die Talräume von Rednitz und Pegnitz und durch den innerstädtischen Bereich. Die 3 km lange Strecke lässt sich zu Fuß in ca. 2 Stunden bewältigen.

U-Bahnstation Stadthalle
(Gemeinsame Ausgangstafel für beide Lehrpfade)

A1 Der Scherbsgraben

A2 Eichen an der Kapellenruh

A3 Zusammenfluß von Rednitz und Pegnitz

A4 Der Städtische Friedhof

A5 Spielhaus Lindenhain

A6 Kirchhof St. Michael

A7 Löwenplatz (Gänsberg) – Stadtklima

A8 Israelitischer Friedhof

A9 Waldmannsweiher

A10 Rednitzwiesen am Hardsteg

Route B wurde im Mai 2003 eingeweiht. Diese Route umfasst elf Stationen. Die Wegstrecke ist sieben Kilometer lang, die benötigte Zeit wird mit drei Stunden Gehen und zwei Stunden Fahrrad fahren veranschlagt. Route B führt von der U-Bahnstation Stadthalle über die Siedlung "Eigenes Heim" nach Unterfarrnbach und über den Ruhsteinweg und den Fritz-Mailänder-Weg zurück zum Ausgangspunkt. Schwerpunkte der Route-B bilden das Schulbiotop der Dr.-Gustav-Schickedanz-Schule und das renaturierte Farrnbachtal.

U-Bahnstation Stadthalle
(Gemeinsame Ausgangstafel für beide Lehrpfade)

B1 Grüner Park
(Hangwald, Naturraum und Geologie Fürths, Geologische Aufschlüsse im Grüner Park, Fledermäuse)

B2 Siedlung "Eigenes Heim"
(Siedlungsgeschichte, herkömmlicher Ziergarten, naturnaher Nutzgarten)

B3 Schulbiotop der Dr.-Gustav-Schickedanz-Hauptschule
1 (Geschichte des Schulbiotops und Lageplan)
2 (Schulgarten mit Kräuterspirale, Streuobstwiese)
3 (Glatthaferwiese, Weiher)
4 ( Vogelschutzhecke, Feuchtfläche mit zwei Tümpeln)

B4 Biotopvernetzung im Farrnbachtal
(Lineare Strukturen als Wanderwege für Tiere und Pflanzen, Trittsteinbiotope, Bedeutung von Hecken)

B5 Renaturierung des Farrnbachs

B6 Der Farrnbach und seine Aue
(Auwald, Hochstaudenflur, Feuchtflächen in den Stegwiesen)

B7 Ruhsteinweg - Naturnahe Gestaltung von Industrie- und Gewerbeflächen
(Mehr "Grün" in graue Zonen, Naturnahe Freiflächengestaltung auf Sandböden)

B8 Linde an der Martersäule
(Naturdenkmal, Sage um die Martersäule)

B9 Wolfsschlucht
(Geschichtlicher Hintergrund, Hohlweg)

B10 Billinganlage - Ein Platz im Wandel der Zeiten
(Geschichte der Billinganlage)

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