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28.11.2008 - Verkehr

Erscheinungsbild im Süden verbessert

Eine dynamische Entwicklung wie sie seit einigen Jahren in der Südstadt zu verzeichnen ist, muss laut Oberbürgermeister Thomas Jung mit Infrastrukturmaßnahmen einhergehen. Ein große Rolle spiele dabei vor allem auch der Straßenbau, bei dem, so das Fürther Stadtoberhaupt, nun nach der Ufer-, Weiherstraße ein weiterer wichtiger Meilenstein passiert werden konnte: Für 350 000 Euro wurde die Leyher Straße zwischen Fronmüllerstraße und Stadtgrenze grundlegend saniert.

Stadtbaurat Joachim Krauße, OB Thomas Jung und der für den Straßen- und Brückenbau zuständige Tiefbauamtsleiter Manfred Pirkl geben die Leyher Straße für den Verkehr frei.

Foto: Mittelsdorf

„Die Bedeutung dieses Abschnitts ist genauso hoch wie die der Waldstraße“, sagte Jung anlässlich der offiziellen Freigabe der für den Fürther Süden so wichtigen Verkehrsverbindung. Zumal sich damit auch das Erscheinungsbild des früheren „Little America“ endgültig und entscheidend verbessert habe. „Durch das Anlegen von insgesamt 16 trennenden Pflanzflächen haben wir bewusst dafür gesorgt, dass auf den Parkstreifen zwar Pkws, aber keine Lastzüge mehr Platz finden“, erklärte Stadtbaurat Joachim Krauße. Eine Maßnahme, die auch dazu beigetragen habe, den Gebrauchtwagenhandel einzudämmen und dem weit verbreiteten, wilden Zuparken von Gehsteigen Einhalt zu gebieten. Auch die Geschäftsleute rund um das Phoenix-Center (früher PX-Einkaufsmarkt der US-Armee) können sich freuen, bieten sich durch die fast zehn Meter breite Fahrbahn bessere Möglichkeiten für den Zuliefererverkehr.

Ausgestattet wurde der Teil der Leyher Straße mit zwei Meter breiten Gehwegen und zwei einmeterfünzig breiten Radstreifen. „Wir verfügen jetzt über einen komfortablen Fahrradweg von der Herrnstraße bis zur Stadtgrenze“, freute sich OB Jung. Er sei damit einer der längsten Radwege im Innenstadtbereich.

Trotz Finanzkrise will die Kommune die Straßensanierungen konsequent vorantreiben. Die Zahl der sogenannten „Buckelpisten“ sei zwar stark zurückgegangen und nun in der Minderheit, erläuterte Krauße, doch gebe es noch einige wichtige Projekte. Dazu gehöre die Mathildenstraße, die 2009 ebenso in Angriff genommen wird, wie der Kreisverkehr in der Bernbacher Straße in Burgfarrnbach. Zusätzlich soll bis Sommer nächsten Jahres die Ronhofer Hauptstraße fertig gestellt sein. Weitere Vorhaben seien die Lange Straße und die Soldnerstraße. Und ganz wichtig: Die Vorarbeiten für den 2010 anstehenden Ausbau der mehrere Kilometer langen Karolinenstraße beginnen ebenfalls im kommenden Jahr.

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