Die Michaelis-Kirchweih und der Erntedankfestzug am Bauernsonn-tag haben weiter an Strahlkraft gewonnen. Das überwiegend schöne Wetter des in diesem Jahr wirklich goldenen Oktobers führten zu zufriedenen und glücklichen Gesich-tern, was für Besucherinnen und Besucher genauso galt wie für Schausteller und Marktkaufleute. Umsatzzuwächse von 25 Prozent konnten die Buden- und Fahrgeschäftbesitzer verzeichnen. Und auch wenn solche Zahlen nur grobe Schätzungen darstellen: in diesem Jahr sollen etwa eine Million Menschen die Fürther „Kärwa“ besucht haben.
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Auch in diesem Jahr der Höhepunkt: der Entedank-festzug mit seinen rund 3000 Mitwirkenden und zahlreichen Zuschauern, die die Straßen säumten.
Foto: Mittelsdorf |
Verantwortlich für den großen Erfolg ist nach Wirtschafts- und Kirchweihreferent Horst Müller wohl vor allem auch, dass dieses Fest der Feste in den Herzen der Fürtherinnen und Fürther verankert ist und sie zur Königin der fränkischen Kirchweihen ein besonderes inniges Verhältnis pflegen. Besonders deutlich wird dies stets am so genannten Bauernsonntag, an dem der Erntedankfestzug durch Fürth zieht. Bei milden Temperaturen fanden nach Angaben der Fürther Polizei 120 000 Schaulustige den Weg ins Herz der Kleeblattstadt und bescherten dem traditionellen Kirchweihzug eine prächtige Kulisse. Auch der Bayerische Rundfunk, der das Ereignis live übertrug, verbuch-te wieder bemerkenswerte Einschaltquoten.
So lag der Marktanteil in Bayern bei 10,2 Prozent. Das bedeutet, dass am vergangenen Sonntag 140 000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Sendung verfolgten. Bundesweit ließen sich 250 000 Menschen die Übertragung der Fürther Brauch-tumsveranstaltung nicht entgehen.
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Das Fest der Feste: Mehr als 800 000 Menschen vergnügten sich in diesem Jahr auf der „Kärwa“ im Herzen der Innenstadt.
Foto: Mittelsdorf |
Und es gibt noch einen weiteren Aspekt, der die Kärwa zu einem der schönsten Feste weit und breit macht: die Friedlichkeit. Auch in diesem Jahr verzeichnete die Polizei nach eigenen Angaben ungewöhnlich wenige Einsätze zum Beispiel wegen Trunkenheit oder der sonst bei Volksfesten üblichen leichten Körperverletzungen. Wie schon in den Vorjahren mussten die Beamtinnen und Beamten meist nur dann ran, wenn es galt die Fahrzeuge besonders dreister Falschparker abzuschleppen.
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