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4.4.2007 - Tourismus

Stadtführungen boomen

Die regelmäßig angebotenen Sonntagsführungen der Tourist- Information besuchen derzeit so viele Teilnehmer wie noch nie. 188 Personen aus der ganzen Region waren beispielsweise nach Fürth gekommen, um die Altstadt und ihre Höfe zu entdecken. Nachdem die Teilnehmerzahlen bereits im Januar und Februar sprunghaft in die Höhe gegangen waren, hat die Tourist- Information zwei Führer pro Spaziergang gesetzt. Ab sofort wird neben der Führung um 14 Uhr eine weitere um 16 Uhr angeboten.

Die Besucherzahlen bei den Stadtführungen der Tourist-Information schlagen alle Rekorde.

Foto: Hajo Dietz

Seit über zehn Jahren organisiert die Tourist-Information Führungen in Fürth. Dazu wurden gemeinsam mit der ehemaligen Stadtheimatpflegerin und Historikerin Barbara Ohm Stadtführer ausgebildet. Kontinuierlich hat sich das Spektrum erweitert und ist die Nachfrage gestiegen. In diesem Jahr bietet die Tourist- Information 64 Führungen an Sonntagen und zu besonderen Festen an.

Zum Stadtjubiläum hat die Tourist-Information nicht nur eine neue „Crew“ ausgebildet, gemeinsam mit Barbara Ohm und den Stadtführern wurden auch drei Führungen zum Thema „Denkmalstadt Fürth“ erarbeitet und Spaziergänge wie die zur Geschichte der Fürther Juden oder zum Thema „die Altstadt und ihre Höfe“ neu konzipiert. Neben einem Spaziergang zu den Bauschönheiten in der Altstadt, führt ein weiterer zu den klassizistischen und Jugendstilbauten in der Südstadt. Als besonderes Highlight geht es auch entlang der einstigen Prachtbauten in der Hornschuchpromenade und Königswarterstraße.

Bei den Führungen zur Jüdischen Geschichte gibt in diesem Jahr die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, Gisela Naomi Blume, „Einblicke in die unbekannte Religion“.

Dauerbrenner im Angebot sind „Der Stadtpark – die heimliche Liebe der Fürther“, die „Plätschernden Brunnen erzählen Geschichten“ und „Fürther Weihnachtsgeschichten“ sowie die schon fast traditionelle Kirchweihführung „Warum die Nürnberger nicht nach Fürth durften und andere Kuriositäten“. Auch die Tour „Rauf aufs Fahrrad und rein in die Geschichte“ und die Führung durch die weitläufigen Felsengänge unterhalb des Klinikums erfreuen sich großer Nachfrage.

Mit einem bekannten Sohn der Stadt befasst sich Claudia Wunderlich, die die wichtigen Plätze und Häuser in Fürth im Leben von Ludwig Erhard zeigt.

Eine ganz besondere Eventführung bietet die Tourist-Information von Juni bis September jeden Freitagabend an. Wer wissen will, warum es „in Färdd viel Juden und viel Wirt gibt“, erlebt bei der inszenierten Tour mit Schauspielern der Bühne Erholung „allerlei Kurzweil“.

Den ausführlichen Prospekt und weiteres Wissenswerte zu den Stadtspaziergängen im Jubiläumsjahr gibt es in der Tourist- Information Fürth und unter Broschüren im rechten Bereich dieser Seite.

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