Der Terrorgefahr ins Auge sehen: In der Reihe „Fürther Gespräche“ des Ludwig-Erhard-Initiativkreises referierte Thomas Diehl, der Vorstandsvorsitzende des Nürnberger Rüstungs- und Technologiekonzerns Diehl Stiftung & Co. KG, im Casino der Fürther Sparkasse über das Bedrohungspotenzial des international agierenden Terrorismus in einer zunehmend globalisierten Welt. In seinem Vortrag „Sicherheit für alle? Der Schutz der Heimat im Zeitalter der Globalisierung“ stellte Diehl die neuesten technischen Entwicklungen im Bereich der militärischen und zivilen Terrorabwehr vor.
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Thomas Diehl, Vorstandsvor-sitzender des Technologie- und Rüstungskonzerns Diehl Stift-ung, referierte über Strategien im Kampf gegen den inter-nationalen Terrorismus
Foto: Mohammadzadeh |
Zugleich beklagte Diehl jedoch auch, dass in Deutschland noch immer ein viel zu geringes Bewusstsein für die Gefahren des internationalen Terrorismus bestehe und dass man hierzulande weder mental noch technisch auf mögliche Terroranschläge vorbereitet sei. „Wir müssen uns endlich vor Augen führen, dass eine Gefahr existiert und auch in Deutschland jederzeit etwas passieren kann“, so Diehl. Absolute Sicherheit könne es zwar auch in Deutschland nicht geben, aber in mögliche Schutzmaßnahmen müsse man in Zukunft deutlich stärker investieren. „Wir müssen zum Beispiel die Flugsicherung voranbringen und unsere Maschinen abschusssicher machen,“ betonte Diehl. Denn technisch sei dies längst möglich und andere Länder – allen voran die USA und Israel – seien uns auf diesem Gebiet bereits einen großen Schritt voraus. |