Ein klares Bekenntnis zum Standort Fürth und Nürnberg hat Ulrich Kallmeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Radeberger Gruppe, zu der Tucher als 100-prozentige Tochter gehört, anlässlich des Spatenstichs für die – wie er sagte – „modernste Brauerei Deutschlands“ gegeben.
 |
 |
Vor den zwei Ortsschildern gaben Wirtschaftsreferent Müller, OB Jung, Kallmeyer, Innenminister Beckstein und der Nürnberger Wirtschafts-referent Fleck (v. re.) den Startschuss für den Bau.
Foto: Mittelsdorf |
Dass er ausdrücklich beide Städte nannte, liegt vor allem daran, dass der Neubau im Gewerbepark Süd genau auf der Stadtgrenze verläuft. Aus diesem Grund wohnten neben Innenminister Dr. Günther Beckstein auch die beiden Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und Dr. Ulrich Maly dem feierlichen Startschuss für das Gebäude bei.
Mit einem Investitionsvolumen von deutlich über 20 Millionen Euro stellt das neue Sudhaus eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte der fränkischen Traditionsbrauerei dar. Bis Anfang 2009 will Tucher den Umzug von der Schwabacher Straße auf das 94 000 Quadratmeter große Gelände im Gewerbepark Süd abschließen. Bereits im Juli nächsten Jahres soll die neue Anlage in Betrieb gehen. Dass das Vorhaben nun so verwirklich wird und Radeberger für das Gesamtprojekt etwa 80 Millionen Euro in die Hand nimmt, ist nach Worten von Kallmeyer keine Selbstverständlichkeit. Aber man glaube an die Marke Tucher und den Standort Franken.
Zudem hätte die Geschäftsleitung zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein überzeugendes Konzept präsentiert. Das beinhaltet auch, dass alle Beschäftigten zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze Einschränkungen bei Gehalt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld in Kauf nehmen. Tucher-Geschäftsführer Fred Höfler hatte seinen Verbleib sogar von der Verwirklichung des Konzeptes und des Neubaus an der Stadtgrenze abhängig gemacht, wie er in seiner Rede erklärte. |