Trotz der Turbulenzen an den Finanz- und Kapitalmärkten konnte die Sparkasse Fürth eine befriedigende Bilanz ziehen. Die Finanzmarktkrise wirkt sich zwar indirekt auch auf das Kreditinstitut aus, brachte es aber zu keiner Zeit in Gefahr. „Die Kunden müssen sich um ihre Gelder keine Sorgen machen“, erklärte Hans Wölfel, Vorsitzender des Vorstandes. „Auch Liquiditätsengpässe bestanden zu keiner Zeit“.
Die Krise zeigte, dass sich das Geschäftsmodell der Sparkassen bewährt hat. Bis vor Kurzem habe es bei einigen Experten als nicht innovativ genug gegolten. Heute dagegen erweise sich die realwirtschaftliche, regionale Ausrichtung als ein „Hort der Stabilität“. So konnte das Kreditinstitut auch das Geschäftsjahr 2008 mit Gewinn abschließen. Die Bank hat ein Kundengeschäftsvolumen in Höhe von knapp 5,1 Milliarden Euro, das sich aus Krediten und Einlagen bei der Sparkasse und den angeschlossenen Verbundunternehmen zusammensetzt. Damit belegt das Fürther Institut Rang 18 von insgesamt 75 Sparkassen in Bayern und in Mittelfranken den vierten Platz. |