Im Rahmen seiner Firmenbesuche hat sich Oberbürgermeister Thomas Jung bei zwei Unternehmen im Gewerbepark Süd, in dem rund 120 Betriebe etwa 1200 Arbeitsplätze bereitstellen, über aktuelle Entwicklungen informiert.
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OB Jung (re.) besuchte das Unternehmen Lauterbach Messebau und informierte sich bei Klaus Schuster (li.) und Marinko Kolobaric (Mitte) über die breite Produktpalette des Betriebs.
Foto: Mittelsdorf |
Den Anfang machte die Lauterbach Messebau GmbH & Co. KG, die Anfang Januar mit ihrer Verwaltung von Nürnberg in die Benno-Strauß-Straße gezogen ist, wo bereits seit 1997 ein Lagergebäude betrieben wird. Der Umzug ging mit einem Wechsel in der Geschäftsführung einher. Marinko Kolobaric, der seit 1990 mit und für die Firma arbeitete, trat die Nachfolge von Klaus Schuster an, der wiederum das Unternehmen fast 30 Jahre erfolgreich leitete.
Die Messebau-Firma behauptet sich seit Jahren erfolgreich auf dem Markt und kann auf Kunden verweisen, die weltweit agieren. Einer der Gründe ist, dass eine große Bandbreite an Produkten angeboten wird. „Vom einfachen Schriftzug über Dekorationen bis hin zum Bau von Besprechungsräumen oder kompletten Messeständen reicht unser Angebot“, erklärt Kolobaric. „Zudem bieten wir einen umfassenden Service.“ Immer wichtiger werde zum Beispiel der Innenausbau bei Unternehmen. So habe man zahlreiche Pausenbereiche oder Küchen für Firmen wie zuletzt T-online gestaltet und realisiert.
Jung zeigte sich vor allem vom Einsatz und Know-how des Geschäftsleiters beeindruckt, der Ende der 1980er Jahre aus Serbien in die Region kam: „Marinko Kolobaric hat hier ein gut positioniertes Unternehmen mitgestaltet und aufgebaut.“ So seien zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen und gesichert worden. 30 fest angestellte und 20 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt die Firma Lauterbach Messebau derzeit.
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Günther Schwirner, technischer Leiter bei TAS, erläutert OB Jung die breite Produktpalette den Dienstleisters.
Foto: Mittelsdorf |
Einjähriges Jubiläum im Gewerbepark Süd feierte dieser Tage der Tennisanlagenservice (TAS) von Inhaberin Ivana Herbrecher, der im März 2008 in die Johann-Zumpe-Straße gezogen ist. Der Betrieb bietet alle Dienstleistungen zum Betrieb einer Tennisanlage. Die Produktpalette reicht von der Frühjahrsinstandsetzung über den Reparaturdienst bis hin zur Oberflächenrestaurierung. Zudem werden theoretische und praktische Seminare für Platzwarte abgehalten. Laut Günther Schwirner, der als technischer Leiter fungiert, habe sich das 1981 gegründete kleine Unternehmen mit vier fest angestellten und sieben freien Beschäftigten als wichtiger Partner der Fürther Vereine etabliert.
Für OB Jung sind die beiden Firmen Beispiele für die Branchenvielfalt in der Kleeblattstadt. Kleine und mittlere Betriebe stellten auch das Gros der insgesamt 40000 Arbeitsplätze in Fürth. „Von den etwa 3000 Unternehmen in Fürth haben 2900 100 oder weniger Beschäftigte“, so Jung. Das zeige, dass die Fürther Wirtschaft vielfältiger und damit auch krisenfester aufgestellt ist, als in den Zeiten, in denen Großkonzerne wie Grundig oder die Quelle dominierten. |